Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

DIE CENTAUREEN DES UNGARISCHEN NATIÜNAL1IUSEUM8. 169 I. typica. 25 Bg. ; dabei: F. SCHULTZ Hb. norm. nov. ser. No. 83 (3 Bg.) ; die Exemplare dieser Nummer gehören zum größeren Teil der f. Mureti (JORD.) an, zum kleineren sind sie Übergänge von dieser zum Typus und der Typus selbst; Soc. Dauphin. No. 159 bis (als C. maculosa); diese Stücke neigen stark zu f. Mureti; Soc. Dauphin. No. 1271 (als C. tenuisecta JORD.); zeigt die angegebene Form in höchst charak­teristischer Ausbildung; J. v. K OVÁTS Fl. exs. Vindob. No. 153, ver­mischt mit typischer C. Gallica, jedenfalls beide eingeschleppt! vgl. auch B. I. und D. Im ganzen gehören 3 Bg. der f. tenuisecta und 0 Bg. der f. Mureti an; auch von den oben erwähnten Übergangs­formen zu sbsp. Rhenana erinnern 8 Bg. stark an letztere Form. II. Vallesiaca. 20 Bg. ; dabei Soc. Dauphin. No. 1272 und No. 2126; die Exemplare letzterer Nummer, von GUILLON in den Ostpyrenäen ge­sammelt, sind als C. leucophaea JORD. bezeichnet ; sie sowohl als auch die an einer benachbarten Lokalität von PELLET gefundenen Stücke stimmen genau mit Walliser Exemplaren unserer Varietät überein. D) C. micranthos. 52 Bg., ohne die Übergänge zu Wienana (19 Bg.) ; dabei: C. BAENITZ Hb. Europ. sine No. (2 Bg.) ; diese von B ORBÁS bei Budapest gesammelten Exemplare sind äußerst typisch. Die weite Verbreitung der Unterart nach Osten beweist ein Exemplar der Exsikkaten von R. F. HOHENACKER (un. itin. 1842) aus Ciskaukasien. Erwähnenswert sind einige vom Typus abweichende Exemplare, die S ÁNDOR um Budapest sammelte. In schlaffen Stücken mit stark gestreckten Köpfchen glaubte er C. vir­qata W. zu erkennen : sie gehören zur f. cylindriceps. Als C. abbreviata bezeichnete er stark ülzige Exemplare mit kürzeren Köpfchen ; ihre Köpf­chengestalt weicht jedoch nur sehr wenig von der des Typus ab. weshalb ich diese Exemplare zur f. subcanescens zog. Zu dieser Form gehören im ganzen 6 Bg. ; zur f. subpallida 1 Bg. (leg. BRANDIS Colocse). Mittelformen zwischen sbsp. micranthos und sbsp. Rhenana sind, da sich letztere in den meisten Teilen Ungarns mit er3terer findet, oft sehr häufig, so vor allem bei Brassó. Unter den 19 hierher zu rechnenden Bögen befinden sich: Soc. Dauphin. No. 2513 (als C. Rhenana teste KERNER); weicht von Rhenana durch die auffällig kleinen Anhängsel ab ; J. v. K OVÁTS Fl. exs. Vindob. No. 153 (2 Bg.) ; enthält auffallend filzige Exem­plare, die deshalb auch als f. subcanescens mh. bezeichnet wurden. Wie H AYEK von anderen, bei Wien gesammelten Exemplaren der C. micranlhn. angibt, dürfte auch hier eine Einschleppung vorliegen. Hiefür spricht auch, daß unter der gleichen Nummer auch Stücke der sbsp. eu-macnlosa, und der C. Gallica ausgegeben wurden, die sicher gleichfalls eingeschleppt sind (vgl. C. I., ferner auch betreffs der gleichen Nummer B. I.). Die fraglichen Exemplare stimmen völlig mit solchen von der Puszta Szalatna überein. 90. C. corymbosa POÜRR. — 2 Bg. vom locus classicus (La Clappe prope Narbonem).

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