Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

12-2 WILHELM GUGLER leworthii ROUY (in Rev. Bot. syst. II. und 1. c.) auf, welche beide zur eu-Gallica durch bleichere Anhängsel und kürzerein Enddorn zurückleiten ; Shuttleworthii hat noch mehr gehäufte Köpfchen und einen längeren Pappus als ambigens. Zur sbsp. coerulescens gehört auch als Form die von Hanryi nur sehr wenig verschiedene C. limbata HFFG. et LK., welche in Spanien und Portugal heimisch ist. Von coerulescens soll sie nach WH. et LGE. durch stärker gestreckte Köpfchen abweichen, eine Behaup­tung, auf welche auch die durch NYMAN erfolgte Einreihung in die Unter­sektion der Cylindracei Boiss. zurückzuführen ist. 2 Die Angabe der zylin­drischen Köpfchen wird aber durch die genaue Figur bei HFFG. und LK. 3 stark abgeschwächt. Ihre Blattform gleicht so ziemlich derjenigen der /'. Hanryi. Einen Hauptunterschied von typischer coerulescens, resp. der f Hanryi, bildet der sich von den übrigen Fransen wenig oder kaum unterscheidende Enddorn, sowie das Fehlen der köpfchenstützenden Blätter. Ihre «Varietät» melanosticta LGE. nähert sich der sbsp. eu-Gallica noch etwas mehr. Die Form silvatica (CONILL pro var.) weicht vom Typus durch hellbraune Anhängselfärbung ab. Hier seien noch kurz einige spanische und französische Pflanzen­formen besprochen, die entweder zum Formenkreis der C. Gallica ge­hören oder doch diesem sehr nahe stehen. Der eu-Gallica nähert sich C. Langei NYM. (= C. Langeana WH.), sie ist jedoch von ihr durch die Blattform, sowie hauptsächlich das kurze halbmondförmige An­hängsel gut unterschieden, vielleicht bildet sie eine eigene sbsp. der C. Gallica, zu welcher dann wohl auch die mir nur aus der Beschreibung bekannte C. biformis TIMB. (Fl. Corb. als Art ; C. cristata GAUT. in Bull, soc. bot. Fr. XXXVHL, non BARTL. ; ROUY Fl. d. Fr. IX. als C. paniculata subsp. biformis ) zu stellen wäre. Sie hat ebenfalls sehr breite Anhängsel, fällt jedoch unter allen Verwandten durch ihren äußerst kurzen Pappus auf. — In die Nähe der sbsp. coerulescens gehört aie C. Isernii WILLK., welche von ihr durch größere Köpfe und besonders die breiten, großen,, die Schuppen der oberen Köpfchenhälfte völlig deckenden Anhängsel, sowie den langen Pappus abweicht. Ein ebenfalls langer Pappus und vor allem ein weißer Schuppenhautrand sollen nebst filzigen Blättern die C. Schousboei LGE. spezifisch von C. coerulescens W. unterscheiden. Die bei NYMAN als sbsp. der paniculata angeführte C. Vallesiaca JORD. siehe unter Nr. 80, die C. Reuteri RCHB. FIL . unter Nr. 95. Die Exsikkaten der Budapester Herbarien enthalien von den oben erwähnten Unterarten, Varietäten und Formen : A) G. eu-Gallica. 35 Bg. ; davon : I. a) 1. typica. 9 Bg. ; dabei: M. GANDOGER Fl. Gall. exs. No. 655 (als C. gnaphalioides GDG.). 1 HOFFMANNSEGG et LINCK : Flore Portugaise sive Flora Lusitanica II. p. 220^ 2 Vgl. auch NYMAN: Consp. fl. Eur. Suppl. II. p. 187. 3 HFFG. et LK. 1. c. p. 221 und tab. 97.

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