Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)
Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera
DIE CENTAUREEN DES UNGARISCHEN NATIÜNAL1IUSEUM8. 143 und andere offenbar hieher gehörige Stücke einfach als C. maculosa aufführten. II. montium (varietas). a) nigra (FIORI 1. c. als var.). Hieher zieht wohl mit Recht FIORI die C. cinerea D. humilis TEN. 1. c., die jedoch viel kleinere Köpfchen haben soll ; allgemein sind aber die Angaben der Köpfchendimensionen bei TENORE nicht gerade wörtlich aufzufassen ; ich halte sie für eine sbf. b) 1. melanocephala (FIORI 1. c. als var.) ; C. dissecta var. humilis GROV. Normale Stücke haben schmale bis sehr schmale Blattzipfel ; sind letztere 4—7 mm breit, so liegt sbf. latisectci (FIORI 1. c.) vor. 2. macrocephala (GROVES in sched. Hb. Flor, als var.). III. ambigua (GUSSONE Ind. sem. 1826 als Art) (varietas). TENORE 1. c. setzt fälschlich die GussoNE'sche ambigua als Synonym zur var. virescens (A. I. b. 1.) ; Exemplare mit ungeteilten unteren Blättern bilden die sbf. laciniala FIORI 1. c. (= C. laciniata Guss. ap. D. C. prodr.). B) C. af finis (FRIV. in Flora XIX.) (subspecies). Sie wurde vielfach als C. dissecta aufgeführt, so von BOISSIER, HELDREICH, PANCIC und anderen. I. tomentosa (Guss. Fl. Sic. II. p. 510 pro var. C. Pariatoris HELDR.) (varietas). Hieher gehört zum Teil C. dissecta var. tomentosa FIORI 1. c. (? = C. Pariatoris var. tomentosa Guss.) ; diese umfaßt nach meiner Überzeugung auch Hybriden von Pariatoris (B. II. a) mit C. cineraria var. Busambarensis ; der letzte Teil, nämlich die von FIORI als f. prostrata hieher gestellte C. prostrata HUET gehört sicher zur var. Busambarensis (vgl. unter No. 57 Tabelle A. H. b). II. a) Pariatoris (HELDR. in Ann. acad. aspir. nat. I. ; Flora XXYH. als Art) (varietas). Mit ihr identisch ist C. Tartarea VELEN. Acta soc. sc. Boll. 1886: Fl. Bulg. 1 — Eine Form mit etwas fleischigen Blättern (Seestrandspflanze) ist /'. maritima (LACAITA als Varietät der dissecta ap. FIORI e PAOL. 1. c.) ; üppige Exemplare mit auffallend großen Köpfchen (10—13 mm breit) können als f. luxurians bezeichnet werden ; vielleicht entsprechen sie, wie FIORI meint, der rar. virescens Guss. 2 non alior. Schmalköpfige Exemplare mit kräftigen Enddornen der Anhängsel, die erst oben verzweigt sind, bilden die f. denudatu (HAL. 1. c. als var.); schlankästige, von unten an verzweigte Stücke sind /'. virgata LOJAC. exs. ; Pflanzen desselben 1 DEGEN wies die Zugehörigkeit dieser Pflanze zu C. affinis FRIV. nach. Trotzdem hielt VF.LENOVSKY (Fl. Bulg. Suppl. I. p. 174) seinen Namen aufrecht, da C. affinis FRIV. als nomen seniinudum zu vernachlässigen sei. Die FRIVALDSZKY'sche Beschreibung ist allerdings kurz, jedoch gewiß so gut wie die vieler allgemein anerkannter Arten durch LINNÉ, DE CANDOLLE und andere. Die Identifizierung mit Pariatoris beseitigt dieses Hindernis, da diese klar genug festgelegt ist. 2 Wie schon oben erwähnt, glaube ich eher, daß diese Varietät mit B. II. a völhg zusammenfallt.