Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)
Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera
100 "WILHELM GUGLER Pappuslänge ist insofern von nur geringer Bedeutung, als sowohl bei BOISSIER wie bei H AYEK dieses Merkmal in entgegengesetztem Sinne tibertrieben angegeben ist. Beziehen wir die Normalmaße, bei BOISSIER Vi ; bei H AYEK VIO— ! IS also im Durchschnitt = Virs^Vae der Fruchtlänge, auf eine 3,5 mm lange Achäne, so ergibt sich ein Unterschied von nicht ganz 5 mm., also fast 1 r der Länge der Achäne. Den natürlichen Verbältnissen entsprechend hätte BOISSIER richtiger VE, H AYEK besser 1 10 als Durchschnitt angegeben; nunmehr würde die Differenz nur noch annähernd 1 4 mm., also etwas weniger als 1 u der Fruchtlänge betragen. Für eine Artentrennung dürfte ein solch diffiziler Unterschied kaum in Betracht kommen können, zumal die geographische Isolierung durch das Vorkommen der oben erwähnten sehr ähnlichen Exemplare in Südrußland recht zweifelhaft erscheint. Ich betrachte diese Pflanze als Form der typischen, d. h. schmalblättrigen tricliocephala. Vorhanden sind 10 Bg. ; 7 derselben gehören der typischen Form an; 1 der /'. Simonkaiana ; F. SCHULTZ Hb. norm. No. 2852; die Exemplare, gesammelt von SIMONKAI, stammen von Fehér-Körös (Com. Arad): 1 Bg. stammt aus dem Kaukasus, 5 aus Südrußland. Die 2 der var. latifolia angehörigen Bögen stammen aus Georgien. (Siehe Teil II. sub Centaurea Nr. 7). 33. C. hyssopifolia VAHL. — 4 Bg. ; dabei 1 Ex. der WINKLER' sehen Exs.' aus der Beise durch Spanien und Portugal ohne Nr. ; alle Stücke wurden bei Aranjuez gesammelt. 34. C. linifolia L. — 6 Bg. ; dabei Loscos Series exs. Flor. Arag. No. 51 (2 Bg.) und PORTA et BIGO It. II. Hisp. 1890 No. 558. 37. C. Marschalliana SPR. — Besonders kräftige Exemplare weisen eine Stengellänge von 25cm auf; ihre Blätter haben bis 5 Blättchenpaare. 1 4 Bg. ; dabei: A. BEHMANN Exs. itin. Chers. No. 36; Gebr. SINTENIS EXS. aus der Dobrudscha Nr. 877 (?). 2 38. C. sempervirens L. — Diese südeuropäische Art scheint sich in Südfrankreich einzubürgern. 3 5 Bg. ; dabei: E. BOURGEAU PI. d'Esp. et d. Port. 1853 No. 1926. 39. C. intybacea LAM. — 16 Bg. ; dabei: F. SCHULTZ et F. WINTER Hb. norm. No. 84 (4 Bg.) und PORTA et BIGO It. II. Hist, 1890 No. 580 1 Vgl. dagegen die Diagnose HAYEK'S 1. c. p. 757. 2 Das Fragezeichen bedeutet, daß die Zahl schwer leserlich ist. 3 Vgl. BONNIER et LAYENS, Fl. de la France p. 180; dagegen ROUY Fl. d. Fr. IX. p. 140.