Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)
Becker, T.: Die Dipteren-Gruppe Milichinae
th. becker mit einer nur durch eine schmale helle mittlere Linie getrennte dreieckige schillernde Binde am Hinterrande oder mit einem Doppeldeck, der nach beiden Seiten hin allmählig ausläuft, von graubrau schillernder Färbung, welche erst dann recht zur Erscheinung kommt, wenn man das Thier von hinten her schräge betrachtet; auf dem zweiten Binge diessen diese beiden Flecken zu einem giösseren Mitteldeck zusammen und kommt hier die braune Grundfarbe voll zur Erscheinung; die weitläufige Behaarung ist auf die dunkleren Stellen beschränkt. Alle Binge von gleicher Länge. Bei einem der 3 Exemplare haben diese Hinterleibsdecken eine unbestimmtere Begrenzung. Beine schwarz, Hinterschienen auf ihrer Hinterseite lang bewimpert. Flügel farblos, Adern blassbraun : letzter Abschnitt der vierten Längsader dem vorletzten an Länge gleich. Bandader-Einsclinitt auffallend tief. 3 mm. lang. 20. Rhynchomilichia fasciventris n. sp. cf j . 4 Exemplare aus Bolivia : Mapiri Sarampioni. 700 m. hoch. März. Sammlung von SCHNÜSE. Männchen. Thorax schwarzbraun, etwas glänzend mit 2 hinteren Dorsocentralborsten. Stirn mattschwarz. Untergesicht schwarzgrau, in Fühlerhöhe von halber Augenbreite. Mundrand dreieckig, etwas vortretend, mit einer Hauptvibrisse. Taster etwas löffeiförmig vortretend und der Büssel lang knieförmig umgebogen. Schwinger schwarzbraun, Schüppchen braun gesäumt mit hellbräunlichen "Wimpern. Hinterleib überwiegend matt kaffebraun mit weisser Zeichnung und unter den Bauch geschlagenen Seiten ; erster Bing schwarzbraun ; auf dem zweiten liegen 2 silberweisse Seitendecke, die sich auf der Oberseite auch noch am Vorderrande entlang ziehen und auf der Mitte verlaufen ; diese Seitenflecke sind in voller Binglänge auch noch auf der Unterseite sichtbar, laufen aber nicht ganz bis zum Seitenrande, der vielmehr ziemlich breit schwarz eingefasst ist ; auch der dritte und vierte Bing haben schmale, auf der Mitte und an den Seiten erweiterte silberweisse Hinterrandssäume, die auf der Bauchseite die ganze Binglänge einnehmen wie am zweiten Binge und noch etwas breiter verlaufen als an diesem, ohne jedoch die Seitenränder ganz zu erreichen ; der fünfte Bing ist ohne helle Zeichnung, aber mit einigen Seiten- und Endborsten versehen; der zweite Bing ist so lang wie der dritte und vierte zusammen. Beine schwarz, Hinterschienen zart bewimpert. Flügel farblos mit braunen Adern ; die beiden letzten Abschnitte der vierten Längsader fast gleich lang. Bandader-Einschnitt kurz. 3—3 1 i mm. lang. (Taf. XH., Fig. 3.) Weiht heu. Stirn am Scheitel und an den Orbiten etwas glänzend, in Fühlerhöhe nicht ganz von der Breite eines Auges. Hinterleib schwarz, nach der Spitze hin etwas glänzend.