Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)

Becker, T.: Die Dipteren-Gruppe Milichinae

DIE DlPTEREN-GiairË MILK HINAE. 517 zeigen am Vorderrande einen breiten, hinter der ersten Längsader unterbrochenen braunen Saum; die Unterbrechung beginnt in der Mitte zwischen beiden Queradern, deren Entfernung von einander ziemlich gross ist, so dass der letzte Abschnitt der vierten Längsader nur l 1 -2-mal so lang ist als der vorletzte; die dritte und vierte Längsader verlaufen parallel. 4—4 1 « mm. 1. Weibchen. Sie weichen ab durch gelbbräunliche Bestäubung auf der Mitte des Thoraxrückens und durch andere Hinterleibszeichnung; letzterer ist schwarzbraun mit einigem Glänze namentlich am Ende und zarten helleren Hinterrandssäumen ; zweiter und fünfter Bing sind etwas verlängert ; am zweiten liegen in ganzer Binglänge 2 weissgraue Seitenflecke. la. Milichia speciosa MEIG. var. canariensis cf Ç . Von mir auf den Kanarischen Inseln gefunden. In insularer Abgeschlossenheit hat sich die MEIGEN'sche Art zu einer interessanten Varietät entwickelt. Männchen. Die weissgraue Bestäubung ist auf dem Thoraxrücken reduciert auf die Seitenränder; die Mitte ist braun; auch die Stirn erscheint fast ganz schwarz, weisse Bereifung ist nur in ganz schräger Stellung zu sehen ; die Augenbehaarung ist nur unter einer starken Lupe zu erkennen. Weibchen. Stirne und Thoraxrücken haben eine braune bis braun­gelbe Färbung; der kreideweisse Seitenfleck des zweiten Hinterleibs­ringes ist etwas kleiner als bei der Stammform und hat eine schiefe Stellung, indem er von der hinteren Seitenecke schräg gegen den Vorderrand verläuft. Andere Unterschiede linde ich nicht. 2. Milichia decora Lw. cf $>. Mit den vorigen verwandt und bisher nur a'if Korsika gefunden. 5 mm. lang. Das Männchen ist dem von M. speciosa sehr ähnlich, aber die Augen sind etwas deutlicher und länger behaart ; die Kopfbehaarung kommt überhaupt allenthalben reichlicher zum Vorschein, sonst ist nur noch als Unterschied zu nennen die schwächer ausgebildete Bräunung des Flügelvorderrandes, die an der Wurzelhälfte fast ganz fehlt und erst dicht vor der hinteren Querader wieder beginnt, also auch etwas kürzer ist. Dahingegen hat das Weibchen eine abweichende Zeichnung des Hinterleibes, der von schwarzbrauner glänzender Färbung ist ; der zweite Bing ist ganz weissgrau bereift, der dritte und vierte haben schmale Hinterrandssäume von gleicher Farbe, die sich am dritten Binge nach der Seite hin zu einer dreieckigen Hinterrandsbinde erweitern. Milichia ludens WAHLB. cf J . Synonym : M. palpnsa ZETT. In Nord- und Mitteleuropa ; ich fing auch 1 Ex. auf Korsika.

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