Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)
Roeschke, H.: Monographie der Carabiden-Tribus Cychrini
MONOGRAPHIE DER CTfCHRINI. 141 d ' Yordertarsen nur schmal erweitert und schwammig besohlt, 1. Glied in Va bis 3A seiner Sohlenfiäche. 15—23 mm Lg. : 7—12 mm Er. Die am weitesten verbreitete Art aller amerikanischen Cychren : Die Nordgrenze ihres Verbreitungsgebietes geht nördlich von New-York, westlich bis Nebraska, die Südgrenze von der Küste Nord-Florida's bis westlich Neu-Mexico ( VAN DYKE). Folgende Bassen sind zu unterscheiden : a) Stammform:* Purpur- oder dunkelviolet ; ziemlich breite, aber noch gestreckte Form ; Seiten des Hlschd ganz breit aufgebogen, doch niedrig, mehr flach gedrückt, Scheibe öfters punktirt. 19—23: 9—11 1 2 mm. Binnenland des Küstengebietes von der Umgegend New-Y'orks südlich bis Süd-Carolina. b) tenebricosus mihi, n. subsp. : Vollständig schwarz oder nur mit leicht violettem Schimmer ; schlanke und gestreckte Form ; Seiten des Hlschd sehr breit und hoch aufgebogen mit sehr scharfen Hinterecken oder, besser noch, spitzen Flügeln, die weit auf die Fld hinausragen, und mit matter, einfach granulirter, nicht oderkaum punktirter Scheibe. 18—23 : 8—11 mm. Eigentliche Küstenzone von New-Yersey bis Süd-Carolina. Auf diese Basse wurde unicolor FABR. von LECONTE, HORN und anderen amerikanischen Autoren gedeutet. c) subsp. flammeus HALDEM. Hlschd dunkelviolett oder mit grünlichem Schimmer, Fld hell-purpurn bis leuchtend kupfrig oder erzfarben. Breite, kurz gedrungene Form ; Seiten des Hlschd niedrig und ganz flach gedrückt. Hinterwinkel kürzer, stumpfer — alle diese Charaktere um so ausgeprägter, je weiter südlich und westlich das Vorkommen. 18—22 : 9—12 mm. Binnenland und Siidstaaten. Bei allen diesen drei Formen haben die cf c? das 1. Vordertarsalglied gewöhnlich nur in wenig mehr als der apicalen Hälfte mit schwammiger Sohlenbekleidung. d) coloradensis VAN DYKE , n. subsp. : Diese Form nähert sich mehr dem Sc. Snowi : Meist kleiner, gestreckter als die Stammform, mehr paralleler, von mehr granulirtem Aussehen (infolge der grösseren Rauheit). Hlschd mit schmäleren, dickeren, wenig erhabenen Seitenrändern, Scheibe mit undeutlicher Punktirung, die jedoch etwas stärker hervortritt als bei der flutnnieus-Rasse und von schwärzlicher Farbe. Fld dunkelviolett mit tieferen Streifen, gröberen Punkten, daher die * OLIVIER S Abbildung des FABRICIUS'sehen Typs in der Sammlung HUNTER'S in der Entomologie 1. c. zeigt — nach meiner Ansicht — ein kleines J von mm. mit rötlich-violetten Fld.