Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)
Roeschke, H.: Monographie der Carabiden-Tribus Cychrini
monographie der cychrini. 131 Hlschd mehr oder minder oval oder kreisförmig, ohne vortretende Vorder- und Hinterecken ; Seitenrand vorn wulstig verdickt, hinten breiter aufgebogen und schräg zur meist etwas vorragenden Basis abfallend ; Basalquereindruck unbestimmt, nicht tief; Vorderbrust-Episternen sehr grob und ziemlich dicht punktirt. Hinterschienen gewöhnlich glatt _ •„ Bf - 27. 26 (25). Stirn glatt, nur in den Seitenfurchen und der tiefen Augenquerfurche fein punktirt, Scheitel ebenfalls nur spärlich fein punktirt, quergerunzelt. Hlschd breit herzförmig mit kurzen winklig vorragenden, etwas abgestumpften Vorder- und Hinterecken ; Vorderrand in der Mitte nicht schwielig verdickt, Seitenrand vorn niedrig und kaum ausgeflacht, kurz vor der Basis schwach doch deutlich geschweift; seitlich und vor der Basis runzlig aber nicht dicht punktirt, Scheibe spärlich und feiner, zum Teil fast glatt, basale Seiteneindrücke deutlich markirt. Fld lang eiförmig, etwas zugespitzt, ohne vortretende Schultern, hinten nicht steil abfallend, mit 3 Beiben deutlich vorragender kurzer und etwas entfernt stehender Tuberkeln. Taster, behaarte Fühlerglieder und Tarsen rötlich rostbraun, viel heller als die 4 ersten Fühlerglieder und die Schienen. 22. Frivaldszkyii m., n. sp. Stirn fein punktirt, in den Seitenfurchen und der tiefen Augenquerfurche sowie auf dem Scheitel grob runzlig punktirt. Hlschd trapezförmig, Vorder- und Hinterecken breit lappenförmig gerundet, Vorderrand in der Mitte leicht verdickt, Seiten breit ausgeflacht, vorn mässig aufgebogen, hinten deutlich geschweift ; Oberfläche dicht runzlig punktirt, seitlich und hinten gröber, basale Seiteneindrücke seicht. Fld oval, mit vortretenden Schultern, hinten steil abfallend, Spitze verrundet, mindestens mit 3 hervortretenden Streifen, die bis über die Mitte hinaus in lange Kettenglieder zerlegt sind und nur nach der Spitze zu schwach tuberkelartig werden, und damit etwas kürzer doch wenig prominent. Taster, Fühler und Tarsen pechbraunschwarz, kaum heller als die angrenzenden Körperteile, tf 4 Vordertarsenglieder schwach erweitert und bebürstet, 1. Glied nur an der Spitze pubescent. 23. armeniacus C HAUD. 27 (25). Taster, Schienen und Tarsen so dunkel wie die Schenkel. Hlschd dicht und grob punktirt, Seiten hinten mehr oder minder breit erhöht. Primärintervalle der Fld in der basalen Hälfte rippenförmig, apicalwärts in mehr oder weniger lange Kettenglieder oder Tuberkeln zerlegt. Hinterschenkel unten bisweilen schwach gefurcht. <f 4 Vordertarsenglieder massig erweitert und fast schwammig besohlt, kurz bebürstet, 1. Glied in mehr als V 3, meist Va seiner Länge. 24. semigranosus PALLRD. Taster. Schienen und Tarsen bräunlichgelb. Hlschd zerstreut punktirt, wenigstens auf der Scheibe, Seiten hinten etwas aufgebogen. Fld mit Primär- und oft auch Secundärreihen länglicher Tuberkeln in der 10*