Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)

Roeschke, H.: Monographie der Carabiden-Tribus Cychrini

monographie der cychrini. 113 stens bis auf den leicht scabrösen Hinterrand glatt ; ebenso das 9. beim $ . Bei der Streckung des Hinterleibes schrapen oder kratzen einer­seits die Abdominalkante in der Epipleuralrinne selbst und gleichzeitig die Seitenraspeln der Dorsalsegmente gegen die Innenleiste jener Binne, andrerseits stemmt sich die Seitenkante des Analsegments an die Epipleuralerweiterung und in dieser wie in einer Angel sich drehend senkt sich der Hinterrand nach unten und die stark gepressten Dorsalringe 7 und 8 reiben durch Vor- und Bückwärtsbewegung gegen die Baspein aussen an der Erweiterung und gegen die vor der Spitze, ausserdem die umgebogene vordere Seitenleiste des Analsegments gegen den Innen­bord der Erweiterung. Bei den Caraben sind zwar fast alle dieselben Stridulationsapparate zu finden, nur viel weniger ausgebildet, auch ist die Epipleuralrinne hinten offen, ohne die Erweiterung und mit allmälilig von der Basis nach hinten schwindender Innenleiste. Sie sind im übrigen auch nicht imstande so ergiebigen und vollkommenen Gebrauch davon zu machen, wie die Cychren, weil bei ihnen die Dorsalsegmente des Abdomens viel harter und horniger sind, während sie bei den Cychren aus weiten, faltigen membranösen Bingen bestehen. Die Contraction des vorderen Teils des Abdomens presst den gesamten Leibesinhalt so weit als möglich von vorn nach hinten und dehnt somit den hinteren Teil des Körpers aus. Das Pressen des Kopfes und des Halsschildes abwärts wider die Mittelbrust unterstützt noch die Contractur des Abdomens, ist jedoch nicht nötig zur Hervorbringung des Geräusches, denn wenn Vorder- und Mittelbrust zwischen Finger und Daumen festgehalten werden, bewegt das Tier noch den Hinterleib vor- und rückwärts und das Geräusch ist dabei laut beim Strecken und schwach beim Zusammen­ziehen des Leibes. Es ist wohl nicht anzunehmen, dass das Geräusch nur hei Beunruhigung und Gefahr hervorgebracht wird, es liegt die Annahme viel näher, dass sich auch die Geschlechter dadurch anlocken. Larven der Genera Sca/ hinotus und Sphaeroderus blieben bisher unbekannt oder wenigstens unbeschrieben, soweit ich weiss. Die Ent­wicklungsstadien vom Genus Ci/chrus sind indessen seit langer Zeit be­kannt. Die Larve von Ci/chrus caraboides (rosiralux) wurde beschrieben und abgebildet zuerst durch HEER (Observât, entom. 1836, p. 14—16, tab. II B) und später von SCHIQDTE (Natur. Tidskr. 1867, p. 469—473, ab. XVIII, f. 1—9) vide Fig. 10, 10O>. und 10b. Ihre bedeutend breitere Körperform von asselartiger Gestalt unterscheidet sie sofort von den Carabenlarven : Kopf sechseckig, quer und ohne Hals allmählig verengt hinter den 6 länglichen Ocellen, Stirn vorn mit einem Höcker, Clypeus Annales Musei Xaiionalis Hungarici. V. S

Next

/
Thumbnails
Contents