Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)

Roeschke, H.: Monographie der Carabiden-Tribus Cychrini

loti d; hans roeschke weichenden Bau auf: Das breite, gerade oder leicht S-förmig ge­krümmte Basalglied trägt ein längeres, nach innen messerförmig er­weitertes, ausgeflachtes, dünnes Endglied. Die Kiefertaster sind 4 gliedrig : Glied 1 klein, 2 sehr lang, gerade oder zum leicht keulenförmig ver­dickten Ende gekrümmt, 3 kurz, innen vor und an der Spitze öfters beborstet, 4 schräg abgestutzt, schmal oder meist breit beilförmig, beim cT breiter als beim $ , concav gekrümmt und dadurch löffelartig erscheinend. Kinn tief ausgeschnitten, im Grunde ohne Spur von Zahn, die Seitenlappen gross und oft leicht zugespitzt. Die Kehle von der Form eines grossen lateinischen T, ist vorn durch deutliche Naht vom Kinn getrennt und von den Seiten der Kopfbasis ; der Längsschaft ist stark nach vorn verengt, das schmale Querteil reicht seitlich bis zur Kieferöffnung tappertura buccalis) und tritt in der Mitte bogenförmig oder stumpfwinklig vor; die seitlichen Enden zeigen oft jederseits eine borstentragende Pore — seta i/ularis( S 2 in den synoptischen Tabellen etc.) — vide fig. 5. Das Halsschild ist sehr verschiedenartig gebaut und ebenso variabel ist die Zahl der Bandborsten; das Prosternum ist vor und zwischen den Yorderhüften leicht kielförmig zusammengepresst und läuft hinter denselben in einen nur wenig verlängerten, abgerundeten Fort­satz aus, der entweder leicht dorsalwärts gekrümmt oder horizontal ge­streckt ist. Die Yorderliüfthöhlen sind hinten offen, das Septum pro­sternale zwischen ihnen verkürzt und nicht sichtbar und die teils deutlich durch Naht getrennten, teils mit den Episternen völlig nahtlos verschmolzenen Epimeren enden infolgedessen hinten frei (Fig. 7—9). Das Mesosternum springt vorn kielförmig vor und die beiden vorderen, bugförmigen Platten sind am Yorderrande teils gänzlich mit ihm naht­los verwachsen (Fig. 9), teils durch eine erhabene Leiste längs der Naht partiell oder völlig getrennt (Meso-episternalleiste — Fig. 7—8). Zwischen Meso- und Metasternum schiebt sich an der lateralen Seite der Mittelhüfthöhle die mesosternale Epimere. Das Metasternum hat keine getrennten Anhänge, Episternen und Epimeren sind in eine lange, schmale Platte verschmolzen. Die Mittelhüften — Mesocoxen ­haben median in der Verlängerungslinie des unteren Bandes der Schenkel ausnahmslos eine Borstenpore, hart auf der lateralen Kante zuweilen ebenfalls eine, aber nur in einem einzigen bekannten Falle findet sich diese Seta in einer stärkeren Pore dicht neben dem äusseren Seiten­rand (Fig. 7—9). Die Hinterhüften oder Metacoxen. voneinander weit ge­trennt durch einen abdominalen Fortsatz, dessen dreieckige Spitze leicht tuberkelartig vorragt und noch vom ersten Abdominalsegment gebildet wird, weisen stets die gewöhnliche Borste (seta nietacoxalis) vor der äusseren Hinterecke auf, zuweilen eine zweite gleich hinter dem Vorder-

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