Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1906)

Meijere, J. C. H. de: Über einige indo-australische Dipteren des Ungarischen National-Museums, bez. des Naturhistorischen Museums zu Genua

194 di j. c. h. de meijere Flügel schmal, die hintere Basalzelle mit der Discoidalzelle ver­schmolzen; Analzelle fehlend, die Queradern weit von einander entfernt. Erste Längsader sehr kurz, weit vor der kleinen Querader in den Yor­derrand mündend. Die Bandader reicht bis zur Mündung der vierten Längsader. Beine höchstens mit winziger Prseapicalborste. Auch bei Asteia, Drosophila glabra etc. ist der mediane Stirntheil durch starken Glanz ausgezeichnet. Die Grenzen des Scheiteldreiecks sind dann schwer zu beobachten, bei A. amoena z. B. bei gewisser Richtung des auffallenden Lichtes. In der vorliegenden Gattung beobach­tete ich diese Grenze überhaupt nicht. Mehrere Drosophiliden zeichnen sich durch grosse Periorbiten aus, gewöhnlich erstrecken sie sich doch nicht ganz bis vorn. Die vorliegende Gattung ist in dieser Hinsicht be­stimmt schizometop. Das Untergesicht zeigt bei Drosophila ähnliches Verhalten wie bei der vorliegenden Gattung. Nur sind die beiden Fühler­gruben ganz von einander getrennt und die Wangen schmal, nicht ganz zurückgedrängt. 1. Hypselothyrea dimidiata n. sp. Glänzend dunkelbraun, mit metallisch schwarzem Hinterleib. Der mittlere Theil der Stirn etwas dunkler braun ; Fühlerborste oben mit fünf, unten wenigstens mit einem Strahl, dieselbe ist jedoch bei keinem Exemplare ganz sauber conserviert. Ocellarborsten scheinen zu fehlen. Thoraxrücken etwas bestäubt und ziemlich matt, ohne Behaarung. Nur das hintere Paar Dorsocentralborsten vorhanden. Hinterleib kurz schwarz behaart. Beine rothgelb. Flügel mit braungelbem Anflug. Hintere Querader so lang oder etwas kürzer als der letzte Theil der fünften Längsader. Zweite Längs­ader gerade. Schwinger weissgelb. Körperlänge 2-5 mm. ; Flügellänge 2 mm. Neu-Guinea : Sattelberg, Huon Golf ( BÍRÓ, 1899). 2. Hypselothyrea fascipennis n. sp. (Fig. 20—21.) Rothbraun, der Kopf dunkel rothbraun, die stark glänzende Stirn etwas grün schimmernd. Fühler schwarzbraun, die Fühlerborste oben mit sechs, unten mit drei Strahlen. Taster und Rüssel schwarzbraun. Es sind zwei Paar Scheitelborsten und ein Paar Ocellarborsten vorhanden.

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