Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1906)

Meijere, J. C. H. de: Über einige indo-australische Dipteren des Ungarischen National-Museums, bez. des Naturhistorischen Museums zu Genua

in 0o - al: stra l1sche di pteren. 187 5> . Wie das Männchen, aber viel kürzer behaart. Stirne rothgelb, zweiter Hinterleibsring zum Theil gelb. Beine rothgelb, nur das Ende der Tarsen verdunkelt; Vorderschenkel unten mit ca vier Dörnchen; Vorderschienen gerade. Beinborsten kürzer als beim d" , der eine Hin­terschenkel oben mit zwei Borsten. Körperlänge 4 mm. N.S.Wales: Paramatta, 1 d 1 ; Sydney, Botany Bay, 1 5 (BÍRÓ, 1900). H. NEUE AETEN VON PHILOCOMPUS UND ANTIN EUBA (Ortalinen). Die zwei von OSTEN-SACKEN für einige ostindische Ortalinen auf­gerichteten Gattungen Philocompus und Antineura stehen einander auch nach diesem Autor sehr nahe ; drei mir vorliegende neue Ortalinen vom Budapester Museum können diese Ansicht nur bestätigen. Während beide Gattungen nach den von OSTEN-SACKEN beschriebenen Arten scharf durch das Flügelgeäder gesondert erscheinen, nehmen meine Arten zum Theil sogar eine vermittelnde Stelle ein. Bei den typischen Arten von Anti­neura bilden die kleine und die hintere Querader zusammen eine gerade Linie : dies ist bei zwei meiner Arten nicht der Fall, sie liegen hier jedoch so dicht beisammen, dass ich keinen Anstand nehme, sie dieser Gattung einzuverleiben. Bei der dritten Art ist die Entfernung dieser Queradern eine viel grössere ; auch sonst sieht das Geäder dem von Philocompus cupidus 0. S. sehr ähnlich. Alle diese Arten zeichnen sich durch das sehr lange dritte Fühlerglied aus, die Hilfsader ist von der ersten Längsader kaum abgetrennt. Die vorliegenden Exemplare wurden alle im ostindischen Archipel erbeutet. 1. Philocompus aeneus n. sp. (Fig. 16.) Stirne vorn sehr stark gewölbt, glänzend purpurschwarz, nur am Augenrande sehr schmal weiss. Untergesicht desgleichen, am Mundrande sehr schmal roth ; dasselbe ist überall sehr fein querrunzelig, in der Medianlinie gewölbt. In der Mitte findet sich ein unscharf begrenztes, rothes Querbändchen, neben welchem jederseits ein. beim einen Exemplar jedoch nur winziges weisses Fleckchen liegt, welches an der anderen Seite die Fühlergrube berührt. Letztere sind überall dicht weiss bestäubt, <ie sind sehr lang und schmal und erstrecken sich fast bis zum Mund­rand. Wangen und Backen dicht weiss bestäubt. Hinterkopf schwärzlich, ausser am oberen Rande überall weiss bestäubt, mit kurzer schwarzer Behaarung.

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