Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1906)

Meijere, J. C. H. de: Über einige indo-australische Dipteren des Ungarischen National-Museums, bez. des Naturhistorischen Museums zu Genua

d; j. c. h. de meijere Auch für die Unterscheidung der europäischen Arten sind diese Merkmale offenbar von grosser "Wichtigkeit. So linde ich die Sternopleuren ganz bestäubt bei Sepsis cynipsea L., punctum F., violacea MEIG., pilipes v. d. W., während sie bei S. pectoralis MACQ. und bei Nemopoda cylin­drica F. und stercoraria B. D., vorn nur oben weiss bestäubt sind. Bei Themira pulvis L. und Enicita annulipes MEIG.. bei Saltella Scutellaria FALL, sind sie ganz weiss, bei Themira curvipes v. d. W. und bei mehre­ren Piopliila-Arten ganz glänzend. Viele Arten zeigen nur 1 Paar Dorsocen­tralborsten (Sepsis punctum , violacea, Nemopoda cylindrica, stercoraria, Themira putris u. s. w.), dagegen besitzen ,S. cynipsea und S. pectoralis deren 2. Bei den meisten Arten finden sich deutliche Borsten am Hinterleib r doch vermisse ich dieselben z. B. bei Nemopoda cylindrica. Die meisten dieser Merkmale, welche den Vortheil haben, dass sie fast immer in beiden Geschlechtern ein und derselben Art in gleicher Weise ausgebildet sind, hat auch schon BECKER bei den von ihm beschrie­benen aegyptischen Dipteren erwähnt, bei den älteren Autoren finden sich darüber meistens keine Angaben. Leider sind auch die meisten Beschrei­bungen der bis jetzt bekannten südostasiatischen Sepsiden recht man­gelhaft, indem in den kurzen Diagnosen meistens nur die Farben be­rücksichtigt sind, wobei jedoch über das wichtige Verhalten der Brust­seiten nichts Genaues angegeben wird. Selbst die charakteristische Schenkelbewaffnung der Männchen wird bei fast keiner dieser Arten erwähnt, bei keiner einzigen wird dieselbe genauer beschrieben. Es kann bei solchen Verhältnissen nicht Wunder nehmen, dass es mir nur gelang, drei der älteren Arten und auch diese noch z. Th. mit einigem Zweifel, im vorliegenden Material wiederzufinden ; für die übri­gen würde genaue Untersuchung der Typen unbedingt nothwendig sein, um die Identität festzustellen. Alle die WIEDEMANN'schen Arten (S. nitens, aus Ost-Indien, indica r von fraglicher Herkunft, lateralis, complicata, bicolor, (alle drei aus China), sowie auch die W^ALKER'sehen Arten: testacea, frontalis, beide von Cele­bes, und revocans, von Celebes und den Philippinen, zeigen in den Be­schreibungen nichts besonders charakteristisches ; bei allen fehlt wohl der schwarze Spitzenfleck der Flügel (ich glaube dies auch für die Fälle annehmen zu dürfen, wenn WIEDEMANN über die Flügel nichts näheres angibt). S. linearis WALK. (Philippinen) und nionodigma THOMS. (China) sind im Besitze des Flügelfleckens, aber dennoch in dem vorliegenden Material wohl nicht vertreten ; letzteres gilt auch für S. faseipes WALK. (Celebes) mit einem Flügelflecken und grösstentheils weissen Beinen, und

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