Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)

Kertész, K.: Eine neue Gattung der Sapromyziden

II. ANNALES MUSEI NATIONALIS HÜNGARICI. 1904. EINE NEUE GATTUNG DER SAPROMYZIDEN. Yon Dr. K. KERTÉSZ. (Mit "2 Holzschnitten.) Turriger nov. gen. Stirn thurmförmig aufgeschwollen, gegen die Fühler zurückweichend: Untergesicht höckerförmig vorspringend,* tief herabgehend ; Scheitel auf den Hinterkopf zurückgedrängt. Wangenscheitelplatten schmal, kurz, die Mitte der Stirne kaum erreichend. Wangen vom Untergesicht durch eine Furche getrennt ; Backen halb so breit als der Augendurchmesser. Hinter­kopf concav. Fühler an der Basis entfernt stehend ; erstes und zweites Glied kurz, letzteres mit einer Borste am Oberrand; drittes Glied konisch, kurz behaart ; die Fühler erreichen die Spitze des Untergesichtshöckers nicht. Borste langgefiedert. Auf dem hinteren Theil der Backen stehen drei längere Borsten und mehrere kurze Haare. Die zwei Orbitalborsten stehen auf der obe­ren Hälfte der Stirn und sind nach rlick­Fi«. 1. Kopf. Fig. 2. Flügel. wärts gerichtet, das vordere Paar ausserdem etwas nach aussen gebeugt. Scheitelborsten stark, aufrecht gerichtet, nur die Spitzen beugen sich nach innen ; die Borste am oberen hinteren Schläfenrand ist halb so lang als die Scheitelborste und nach aussen gebogen. Die Ocellarborsten stehen nach vorne und kreuzen sich mit ihrer Spitze ; sie sind ausserordentlich stark entwickelt und fast so lang als die Scheitelborsten. Die Postverticalborsten * Es sind eigentlich drei Höcker vorhanden, u. zw. ein Mittelhöcker und zwei seichtere Seitenhöcker.

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