Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)
Koch, A.: A beocsini czementmárga kövült halai
66 IV ANTON KOCH 10 Valvata piscinalis MÜLL. .... _ ._. .... .... __ z. h. Bitliyniu cf. Jurinaci BEUS . .... .... .._ .... .... _ „ s. « cf. Clessini BEUS. .„.___ ... __ s. Lithoglyphus decipiem BRUS . .... . .... .... __ .... .„ .... .._ z. h. Neritina Serratilinea ZIEGL. var. danubialis MÜHLF. s. h. is Pisidium rugosum NEUM. .... „ _ .... .... __ _ s. « propinquum NEUM . .... .... .... .... .... s. Dreissena polymorpha PALLAS... _ __ h. Unio Jurisici BRUS.„ ' _ _ . _._„__ .. s. h. « Partschi PENECKE __ ... _ _ z. h. 2O » (Anodonta ?) maxim us FUCHS (Bruchstücke)._ „ z. h. Nach dieser Molluskenfaunula ist es zweifellos, dass unsere Schichten sich aus Süsswasser abgelagert haben, und aus den local en Verhältnissen des ganzen Vorkommens kann man auf eine in das FruskagoraGebirge hineinreichende kleine Bucht des südungarischen levantinischen Sees schliessen. Aus dem ausschliesslichen Vorkommen von glatten Viviparen darf ferner darauf gefolgert werden, dass man es hier mit dem unteren Horizonte der croatisch-slavonischen Paludinenschichten zu thun habe, welcher gleich am Beginn des levantinischen Zeitalters sich sowohl am nördlichen, als auch am südlichen Band des Gebirges ablagerte. Die später zur Ablagerung gekommenen höheren Horizonte der Paludinenschichten fehlen im Umkreise der Fruskagora gänzlich, woraus man auf die Erhebung des Gebirgsrandes aus dem Süsswasser-See im späteren Laufe des levantinischen Zeitalters schliessen darf. Mit dieser Erhebung gleichzeitig dürfte die Senkung des linksseitigen Donauufers, das ist des südlichen Bandes der unteren Bácska vor sich gegangen sein, auf welche Thatsaclie der Aufschluss des städtischen artesischen Brunnens in Újvidék ein klares Licht wirft. 1 In dem Schlemmrückstand des erwähnten Siisswasserthones findet man ausser den Molluskenschalen und deren Bruchstücken ziemlich häufig auch fast schwarze, gelblichbraun durchscheinende Knochen und seltener auch Zähne von Fischen, welche aus der Natur der Ablagerung geschlossen, schon in vorhinein auf Süsswasserfische hinwiesen. Unter diesen Besten sind die häufigsten und sowohl nach Grösse und Form die auffallendsten : a) die Wirbelkörper. Die grössten darunter besitzen eine Länge von 12 mm., eine Breite von 15+17 mm. und abwärts von diesen Maassen bis zu 1 + P5 mm., wahrscheinlich von Fischarten verschiedener 1 KOLOMAN ADDA , Ueber den städtischen Artesischen Brunnen von Újvidék. (Földtani Közlöny. XXIX. 1899. p. 1.)