Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)

Stein, P.: Die amerikanischen Anthomyiden des Königlichen Museums für Naturkunde zu Berlin und des Ungarischen National-Museums zu Budapest

AMERIKANISCHE ANTHOMY JDEN. •467 tel erstrecken. Stirn deutlich vorragend und an der Fühlerbasis eine ziemlich scharfe Ecke bildend, Wangen fast ebenso stark vorstehend. Backen ziemlich breit, sämmtliche Theile seidenartig grau schimmernd, bei gewisser Betrachtung mit schwarzen Reflexen. Die Backen sind mit zahlreichen, theils nach unten, theils seitwärts und aufwärts gerichteten Borstenhaaren besetzt. Über der stärksten Borste an der Mundecke fin­den sich noch ziemlich zahlreiche feine Haare an den Yibrissenleisten. Fühler ungefähr in der Augenmitte eingefügt, sehr kurz, 3. Glied kaum länger als das 2., schwarz, Borste nackt, im Basaldrittel deutlich verdickt, Taster ziemlich lang und kräftig, gegen die Spitze zu allmählich, aber nur wenig verbreitert, dichtborstig, Rüssel ziemlich dick, glänzend schwarz. Thorax und Schildchen tiefschwarz, stumpf, von Striemung nichts zu erkennen ; beide sind ziemlich lang und dicht abstehend be­haart, so dass die nicht viel stärkeren 4 Dorsocentralborsten eigentlich nur durch etwas grössere Länge sich abheben ; auch die übrigen Borsten des Thorax sind nicht deutlich zu erkennen. Hinterleib breit eiförmig, flach gedrückt, überall sehr kurz und dicht behaart, an den Seiten, am letzten Ring und auf der Bauchseite auffallend lang ; Hypopyg schwarz mit ziemlich deutlichem Glanz, von der Seite gesehen im letzten Ring versteckt, ebenfalls lang und dicht behaart. Von einer Zeichnung kann ich bei dem einzigen vorliegenden Männchen, da die Farbe des Hinter­leibs tiefschwarz ist, nichts bemerken ; wahrscheinlich ist eine Spur von Rückenlinie und Flecken vorhanden, doch hindern die zufällig dem Hinter­leib aufliegenden Flügel ein genaues Erkennen. Beine schwarz, mit dich­ter und langer Behaarung, Pulvillen und Klauen etwas verlängert und kräftig. Vorderschienen auf der ganzen dem Körper abgewandten Seite von der Basis bis zur Spitze mit feinen, allmählich länger werdenden Haaren besetzt, unter denen 2 längere und etwas kräftigere hervorra­gen ; Mittelschienen hinten ebenfalls fein zottig behaart mit 3—-4 noch liingem und stärkern Borsten ; Hinterschenkel unterseits abgewandt von der Mitte bis zur Spitze mit allmählich länger werdenden, zahlreichen und ziemlich kräftigen Borsten besetzt, zugekehrt etwa im letzten Drittel ebenfalls mit einer Anzahl kräftiger, aber nicht sehr langer Borsten. Hinterschienen aussen abgewandt der ganzen Länge nach mit sehr lan­gen, abwechselnd feinen und etwas stärkeren Borsten besetzt, auch nach andern Richtungen vielfach kurz und zottig behaart. Flügel graulich, die erste Costalzelle und die Basis der zweiten deutlich geschwärzt, 3. und 4. Längsader parallel, die erste Hinterrandzelle aber ziemlich weit offen, hintere Querader schief und im ersten Drittel bauchig nach aussen ge­bogen. Schüppchen und Schwinger tiefschwarz, erstere mit kaum etwas lichterer Fläche. — Das Weibchen gleicht im Bau des Kopfes. Breite der 30*

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