Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)
Koch, A.: A beocsini czementmárga kövült halai
38 DE ANTON KOCH gefundenen, zeichnen liess (Fig. 2—4), in der Voraussetzung, dass auch diese Wirbel derselben grossen Fischart angehören. An diesen Knochenfragmenten, obgleich sie mehr oder minder mangelhaft und deformirt sind, kann man folgende Skelettheile erkennen : aa) Die beiden oberen Praemaxillaren mit den Keiben der kraterförmig hervorragenden Zahnsockeln, von welchen alle Zähne herabfielen. Neben dem rechten Priemaxillararm befindet sich auch ein freier, ahlförmiger Zahn. b) Unten sieht man den grössten Knochen des Schultergürtels, das Bruchstück des Claviculare. c c) Die hinter dem Praemaxillare liegenden flacheren Knochen mit fächerförmig ausstrahlenden Fasern erinnern an die Praefrontalien von Gadus morrhua, welche vor dem Frontale, die Stirn ergänzend, zu beiden Seiten liegen. d) Der vorne gebogene, ziemlich grosse cylindrisclieKnochen, welcher sich bis zu den "Wirbeln erstreckt, erinnert seiner Form und auch Grösse nach am meisten an das Max ill are von G. morrhua. e) Oben am Bande der Steintafel sieht man die Innenfläche des rechtseitigen Praeoperculare, umgeben von einigen Rippen- und anderen Knochenbruchstücken. f) Unter den ersten Bauchwirbeln ragt ein grösserer flacher Knochen hervor, welcher ein Theil des Infraorbitale sein dürfte. Vom Rumpf sieht man noch 15 Wirbeln an ihrer Stelle, mit den unteren Theilen der Spinalfortsätze ; wogegen die Rippen sämmtlich fehlen. Auf Tat'. II. habe ich isolirt gefundene einzelne Knochen abbilden lassen, u. zw. unter Fig. 1 ein Frontale, unter Fig. 2 ein Claviculare. unter 3 a b die Aussenseite eines Praemaxill are mit seinem gezahnten Rande. unter 4 das Symphysenende des Maxillare, unter 6 ab das Symphysenende eines Mandibulare, unter 7 und 8 Bruchstücke des dentalen Theiles des Prsemaxillare und unter 10—12 Zähne in natürlicher Grösse und dreifach vergrössert. Endlich sind noch auf Taf. IV und V zwei Knochenbruchstücke abgebildet, welche auch diesem Merlangus angehören dürften. Taf. IV. Fig. 2 ab zeigen die äussere und innere Fläche des rechtzeitigen Praeoperculums. Taf. V. Fig. 3 a b aber den mittleren cylindvischen Theil des Basisphenoideums von unten und oben gesehen. Betrachten wir nun die soeben aufgezählten Skelettheile etwas eingehender. Die am meisten charakteristischen Reste sind jedenfalls die Bruchstücke des Unterkiefers mit den Sockeln der Zahnreihen und einzelne