Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)

Szépligeti, V.: Südamerikanische Braconiden

SV DAMERIKANISCHE BRACONIDEN. 197 D. bicolor n. sp. 9 . Glatt : Gesicht runzelig, Segmente 1—2 zum Theil gerieft. Kopf fast kubisch, Taster lang, Augen ziemlich klein, Stirn vertieft und zwi­schen den Fühlern mit einer kleinen Lamelle, Hinterkopf leicht gebuch­tet. Schaft tonnen artig, Mittellappen vorstehend. Mesopleuren mit undeut­licher Furche, Metathorax glatt, mit I -5 undeutlichen Leisten. Innere Seite des Ranclmals kürzer als die äussere, I . Abschnitt der Radialader kürzer als der 2.. 2. Cubitalzelle parallel. Cubitalader an der Basis gerade, Radialzelle erreicht die Flügelspitze, Nervulus und n. recurrens intersti­tial, n. posticus an der unteren Ecke der Brachialzelle inserirt, 1. Ab­schnitt der Mittelader des Hinterfiügels bedeutend kürzer als der 2. Vor­dertarseü. anderthalbmal länger als die Schiene. Klauen und Sporen kurz, Unterecke der Hinterhüften zalmartig. Hinterleib lanzettlich ; L Seg­ment etwas länger als breit, fast parallel, das Ende gerieft, die Mitte mit 2 kurzen, der Seitenrand mit 2 ganz durchlaufenden Kielen ; 2. Segment fast so lang wie breit, Vorderecken und die Mitte in halbkreisform ge­rieft. ; 2. Sutur gerade und fast glatt ; 3. Segment halb so lang wie das 2. und so lang wie eines der folgenden Segmente ; Hinterleibsspitze mit Bauchspalte. Schwarz ; Thorax (Prothorax ausgenommen) roth. Flügel braun, Bandmal schwarz, Squamula roth. — Länge 10, Bohrer 12 mm. Peru : Marcapata. Macrostomion S ZÉPLIG. M. peruvianuHi n. sp. c? . Kopf quer, glatt ; Tasterglieder erweitert, Gesicht mit Kiel. Backen -o lang wie die Breite der Kieferbasis, Augen ziemlich gross, Hinterkopf schwach gebuchtet. Thorax glatt, nur Metanotum an der Spitze mit eini­gen grossen, zellenartigen Bunzeln : Parapsiden deutlich. Mesopleuren ohne Furche, Metanotum mit Kiel. Spirakel rund. Innere Seite des Band­mals kürzer als die äussere, 2. Cubitalzelle parallel, länger als hoch, 1. Abschnitt der Badialader halb so lang wie der 2.. 2. Cubitalquerader senkrecht, n. recurrens an der 1. Cubitalzelle inserirt, Nervulus postfurkal. 2. Discoidalzelle um ein Drittel kürzer als die 1. Badialzelle der Hinter­tlügel nach aussen erweitert. Sporn der Hinterschienen etwas länger als das Drittheil des 1. Fersengliedes, 2. und 3. Fussglied länger als breit. Hinterleib lanzettlich; Segmente I —2 gekielt, das erste unregelmässig, längsrunzelig, länger als die Spitze breit, die Basis schmäler ; das 2. Segment quer, deutlicher, längsrunzelig : 3. und folgende Segmente glatt Annales Musei Malionali * Hungarici. II.

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