Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 1. (Budapest 1903)

Enderlein, G.: Die Copeognathen des indo-australischen Faunengebietes

258 1 )' GÜNTHER ENDERLEIN Körperlänge circa l 1 2 mm. Vorderflügellänge (nach Schätzung) etwa 3/4 mm. Hinter-Indien : Malacca. Kwala-Lumpur. 1 J (B író). Trotz der schlechten Erhaltung des einzigen Stückes habe ich doch diese Art wegen ihrer charakteristischen und abweichenden Form be­schrieben ; ob sie dagegen wirklich zu Epipsocus (Hag.) gehört oder der Vertreter einer neuen Gattung ist, kann ich an der Hand dieses Exem­plares nicht entscheiden. Hageniella n. g. Epipsocus HAGEN Stett. Ent. Zeit. 1882. p. 280. Diese mit Epipsocus (Hag.) verwandte Gattung unterscheidet sich von ihr durch das Fehlen des Stieles der Radialgabel. Ich erachte diese Thatsache im Hinblick auf die amerikanische Gattung Ptüopsocus Enderl. 1900 mit nur zwei Aesten der Media und sehr kurzem, fast verschwin­denden Gabelstiel für wichtig. Es entspringen also bei Hageniella die beiden Gabeläste der Badialgabel (7*2+3 und ^'4+5) aus dem Vereinigungspunkte des Ramus radialis und der denselben mit der Media ( m ) verbindenden Querader. Die 1. Cubitalzelle (Areola postica) ist wie bei Epipsocus (Hag.) langgestreckt und flach. Es gehören zu Hageniella der frühere Epipsocus zonatus Hag., lana­tus Hag. und molestus Hag., über deren Zugehörigkeit zu Epipsocus schon Hagen 1882 1. c. seine Bedenken ausspricht : «Bei E. zonatus, ruolestus und lanatus entspringen beide Gabeläste im Vor­derflügel aus dem Vereinigungspunkte des ramus medianae interior und ramus sub­medianae exterior. Ob diese Arten in Epipsocus zu belassen sein werden, vermag ich noch nicht zu entscheiden.» Dem Begründer der Psocidologie wurde diese Gattung gewidmet. H. zonata (Hagen 1859). Psocus zonatus Hagen Verh. Zool. Bot. Ges. Wien. 1859. p. 201. Epipsocus zonatus Hagen 1. c. 1866. p. 219 und 207.; Hagen Stett. Ent. Zeit. 1882. p. 280. 1. c. 1859. p. 204: «Fusco piceus, nitidus, pedibus luteis; oculis maris globosis approximatis ; antennis maris longius villosis ; alis albo-hyalinis, fascia transversa ad basin fu­mosa ; venis pallidis, in fascia fuscis ; pterostigmate longo, lineari, extus latiori : areola discoidali aperta ; areola ad marginem posticum semi-circulari (Mas et fem. I. Long. c. alis 3 1/» mill.; Exp. alar. 6 mill. Hab. Rambodde. Nietn er.» Ceylon.

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