Garas Klára szerk.: A Szépművészeti Múzeum közleményei 60-61. (Budapest, 1983)

GARAS, KLÁRA: Sammlungsgeschichtliche Beiträge zu Raffael. Raffael-Werke in Budapest

52. T. Stefano: Madonna mit dem schlafenden Kind. Rom, Galleria Nazionale lieh ist jedenfalls die Eintragung im Inventar der aus Spanien nach Italien gesandten Gemälde des Marchese Annibale Scotti in 1721. Es war eine Raffael zugeschriebene Leinwand „in cui dentro un vano rotondo è dipinto di grandezza naturale la Vergine, che con una mano copre d'un velo il suo Divino Figliuolo, con l'altra sostiene S. Gio Battista . . ." 57 Die grosse Zahl der bestehenden und der erwähnten Versionen und Kopien deutet darauf hin, dass das Vorbild weit bekannt und beliebt war, und dass es als ein Werk von Raffael nach dem Original und dann nach den Werkstatt­kopien immer wieder nachgeahmt wurde. Meherere Wiederholungen befanden sich in Spanien, in Neapel und Umgebung, einzelne auch in Florenz. Die Autoren des 19. Jahrhunderts nahmen an, dass ein eigenhändiger Karton Raffaels zu dieser Komposition erhalten geblieben ist; die grosse Kreidezeichnung der Uffi­zien, die die Figurengruppe unseres Bildes wiedergibt, hat sich jedoch als von coprire il figlio", 1623 Roma, Carlo Barberini; Madonna col Bambino che dorme e S. Giovanni Batt., 1640 Roma, bei Giovanni degli Effeti; La Vergine con velo, 1662 Verona, Dottor Curtoni (die Darstellung in Verona bei Cr. Muselli 1662 als Typ Madonna au Diadem erkennbar); Madonna col Bambino dormiente, 1682 Savona, Sammlung Gavotti; etc. 57 S. C a m p o r i : a. a. O. S. 521. Ein weiteres Rundbild derselben Darstellung bei S. Garcia de la Huerta, Madrid, 1840 (s. Arte Espanol, 1951).

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