Garas Klára szerk.: A Szépművészeti Múzeum közleményei 56-57. (Budapest, 1981)
GARAS, KLÁRA: Christian Seybold und das Malerbildnis in Österreich im 18. Jahrhundert
81. Jan Kupezky: Porträt eines Herren. Budapest, Museum der Bildenden Künste genügsame Proben auch in der kaiserlichen Galerie vorhanden" durch ein Dekret Kaiserin Maria Theresias zum kaiserlich-königlichen Kammermaler ernannt. 12 Er blieb bis zu seinem Tod in kaiserlichem Dienst und erhielt eine Jahresbesoldung (1765: 600 Fl). Von der Beliebtheit und dem Erfolg Seybolds in höchsten Kreisen zeugt auch eine weitere Auszeichnung : Fürst Josef Wenzel von Liechtenstein hat dem Maler eine goldene Kette mit einer Goldmedaille verehrt, ,,pour lui témoigner la satisfaction que lui avoient donnée les deux tableaux outre le prix dont on étoit convenu" (Liechtenstein Galerie Nr. 171—172). 13 1768 berichtet das Wienerische Diarium über die silberne Hochzeit des „churfürstl. sächsischen 12 S. Zimmermann, H. : Inventare, Akten und Regesten ... Jahrbücher der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, 1903 XXIV. II. LH. Nr. 19291, 19342. Wien 16. Juli 1749. „... in ansehung seiner in der mahlerkunst sich erworbener besonderen fähig- und vortrefflichkeit, wovon bereits genügsame proben nicht allein in verschiedentlichen königlichen und andern sondern auch in allerhöchst deroselben eigenen gallerien vorhanden, zum kaiserl. königl. kammermahlern umdelieber zu ernennen allergnädigst geruhet haben, als er vor einigen jähren schon von ihro könig. Majestät in Pohlen als cammermahler aufgenommen worden." 13 F a n t i, V.: Descrizione compléta ... délia Galleria di pittura e scultura délia Casa Liechtenstein. Vienne, 1767. II. S. 115; Description de la Galerie des tableaux Liechtenstein. Vienne, 1780. S. 53, 135. Im Katalog von 1873 wird das Selbstbildnis mit der Medaille nicht mehr angeführt.