Garas Klára szerk.: A Szépművészeti Múzeum közleményei 53. (Budapest, 1979)

CIFKA, BRIGITTA: Gemälde von Friedrich Gauermann in Ungarn

147. Friedrich Gauermann: Dämmerung. Budapest, Museum der Bildenden Künste Museums gelangte, die dort als Käuferin angeführt wird. 9 Im Vergleich zum ersten Bild fällt dieses einigermaßen auseinander, es fehlen die leichten Lasur­farben, die Konturen sind verschwommen, die breiten Pinselstriche beeinträchti­gen die Feinheit der Details. All dies gilt übrigens generell für die Bilder, die der Künstler gegen Ende der 1850er Jahre schuf. In unserem Museum gibt es noch zwei Gauermann-Gemälde, die in der Monographie nicht angeführt werden. Es handelt sich um alpine Hirtenszenen, und zwar aus der besten Periode des Künstlers. Die 1844 signierte „Dämmerung" 10 (Abb. 147) ist mit der 174. Eintragung des Einnahme-Buches identisch. „Ein Bauernhof aus der Fläche von Salzburg. Eine Kuh wird gemolken, der ein alter Bauer die Fliegen wehrt, ein Kind trinkt Milch neben der Bäuerin. Eine Kuh stehet, eine liegt und ein paar Schafe daneben; diese Gruppe ist von der Abendsonne beleuchtet. Ein Stier liegt im Schatten; man sieht einen Schimmel im Stall stehen, beim Stallfenster (scheint) die Abendsonne durch. Vor dem Hause ein alter Baum, an dem Gerätschaften liegen, dabei ein Hund, links ein Schweinstall. Im Vordergrunde zieht sich 9 Peregrin y, J.: Az országos magyar szépművészeti múzeum állagai (Bestän­de des ungarischen Landesmuseums der bildenden Künste) I. Budapest, 1909. 356. 10 Inv. Nr.: L. 7026. öl, Holz, 69x95 cm. Signiert rechts unten „F. Gauermann 1844". Deposit.

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