H. Csukás Györgyi szerk.: TÉKA 1989 1. (Szentendre: Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 1989)

Abbau und Forschung des Händlerhauses aus Mád Der aus zwei Wohneinheiten bestehende Steinbau wurde um 1770 erbaut und in den vergangenen zwei Jahrhunderten mehrfach erweitert und um­gestaltet. Unter dem Haus befindet sich ein Kellersystem mit drei unter­schiedlich gewölbten, wahrscheinlich zu verschiedenen Zeiten errichteten Kellerabschnitten. Die architektonische Gestaltung des Gebäudes zeugt von hochwertiger Maurerarbeit. Im 19. Jh. bestand das L-förmige Gebäu­dekomplex aus Krämerei-Zimmer-Küche-Zimmer /Kammer/-Zimmer-Küche­Zimmer /Kammer/. Der Keller bestand aus Weinke!ler-Presshaus-Kellerma­gazin /zeitweise Wohnkeller/. Die Forschungen lieferten Angaben zu der authäntischen Rekonstuktion des Gebäudes. Péter Kecskés Abbau des Wohnhauses aus Nyirád Das aus Stube-Küche-Kammer /zeitweise Stube/-Stall bestehende, mit Schaub gedeckte Steinhaus stand auf einem gemeinsamen Hof auf der Strassenfront . Alle Räume des Wohnhauses gehen auf den Laubengang aus. Beim Abbau haben wir die Spuren des Backofens der einstigen Rauchküche, weiterhin der aus der Küche beheizten Kachelöfen der Stu­ben freigelegt und dokumentiert. Der querlaufende Hauptbalken mit der Jahreszahl 1754 soll anlässlich einer Erneuerung der Stubendecke in die Rauchküche verlegt worden sein. In der Küche befand sich eine mit Lie­getür versehene Grube. Zur Erbauungszeit galt das Wohnhaus als ein wohlhabendes Leibeigenenhaus. Die Familiengeschichte und die archivalî­schen Quellen helfen uns bei der Rekonstruktion der Wirtschaftlichen-ge­sellschaftlichen Verhältnisse der Familie Nagy, die zwei Jahrhunderte hin­durch das Haus bewohnte. Györgyi H. Csukás Fahnen aus Mosonszentjános /Jánossomor ja/ Mit der Einrichtung der St. Anna Kapelle gerieten auch Fahnen ins Museum die einst zum Inventar der Pfarrkirche von Mosonszentjános /St . Johann ,

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