Füzes Endre: A szántalpas hombártól a tájházig (Skanzen könyvek. Szentendre, Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 2012)
Népművészet - népi iparművészet - A Janus Pannonius Múzeum szaru sótartói
dargestellt sind. In die dritte und zahlreichste Gruppe gehören die Stücke, auf deren Fläche den Mittelpunkt des Ornamentes menschliche Gruppierungen bilden, die etwas auszudrücken wünschen. Die Mehrzahl der Szenen stellen im Wirtshaus zechende, sich dort mit "Pandúrén" begegnende "Betyárén" dar. In die vierte Gruppe gehören die in den letzten Jahrzehnten erzeugten Salzfässer. Charakteristisch für sie ist es, dass ihre gelb gefärbten Ornamente vorwiegend pflanzlich sind. Im allgemeinem ist auch für den Deckel der Salzfässer, besonders für diejenigen der Gravierren eine unterschiedliche Technik charakteristisch. Meistens wurden von den Schnitzern pflanzliche Motive angewandt. I )agegen war der Deckel der geritzten Salzfässer im allgemeinen mit plastischer Schnitzerei verziert. Auch hier überwiegen pflanzliche Motive. Leider beschäftigte sich unsere Fachliteratur für Ornamentik, von einigen kurzen Anmerkungen abgesehen, nicht mit den Horn-Salzfässern. Auch haben die genauen Beschreibungskataloge der einzelnen Sammlungen gefehlt. Bis diese nicht zur Verfügung stehen, vermögen wir unsere Sammlung, im einzelnen oder in ihrer Gesamtheit, nicht mit dem entsprechenden Gegenständen anderer Gegenden zu vergleichen. Auch bei dieser Lage der Dinge kann aber auf Grund der charakteristischen Ornamentik der Salzfässer festgestellt werden, dass dieser Teil der Sammlung in den Kreis der volklichen Schnitzcreikunst Transdanubiens, und innerhalb derselben in den der Gegend südlich des Plattensees gehört. 128. kép. Csárdajelenet betyárokkal 355