Füzes Endre: A szántalpas hombártól a tájházig (Skanzen könyvek. Szentendre, Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 2012)

Település - népi építészet - Die Getreidespeicher in südlichen Teil des Karpatenbeckens

hat auch TETZNER bekräftigt. ,<I J In den zu Jahrhundertbeginn erschienenen Architekturbüchern findet man die Abbildungen von mehreren Kornspeichern aus Kroatien. "" Die meisten Mitteilungen haben nur das Vorhandensein des Kornspeichers fixiert, ohne seine Form und Konstruktion zu beschreiben. Sicher ist nur, daß der Kornspeicher im Hof stehendes Gebäude war und daß er hier nur zur Aufbewahrung des Getreides gedient hat. Der separat stehende Speicher war auch südlich von Slawonien, vor allem in Serbien, Bosnien und in der Herzegowina, bekannt.' 0 6 Uber seinen Gebrauch sind in den von CVIJIF angeregten anthropogeographischen Arbeiten zahlreiche Daten zu finden. 10 7 In der Form vertreten sie aber einen anderen Typ. In einem im Hof stehenden Gebäude haben in der Bácska die Serben und Slowaken, 10 8 ferner in den Komitaten 'Ibrontái und Temes sowie in der Gegend der unteren Donau die Serben und auch die Bulgaren das Getreide gespeichert. 10 9 In den angeführten Arbeiten werden sie aber ohne eine ausführliche Beschreibung unter den Bauten des Hofes erwähnt. So weiß man nicht, ob sie zu den Kornspeichern mit Fachwerk gehören. Auf Grund einiger Bemerkungen kann man darauf folgern, daß diese Getreidespeicher von größerem Format waren. Mehrere Autoren betonen ihre geschnitzten Ornamente. Mehrere Parallelen des Kornspeichers mit Fachwerk wurden auch in den östlichen Gegenden des Karpatenbeckens gefunden: in Orosháza." 0 Tótkomlós.'"Nagykamarás," 2Doboz" 3 und Békés." 2 In Hódmezővásárhely wurden bereits Ende des 18. Jahrhunderts Kornspeicher mit Diele (ung.: életesház) aus Balken gezimmert, 1" spätere Daten bestätigen jedoch nicht ihren Gehrauch. In Gyula und Kötegyán sind die länglichen Kornspeicher noch heute verbreitet. 1 1" Sie sind mit schleusenartiger Bretterwand versehen und mit Dachziegeln bedeckt. Der Eingang liegt an der Längsseite, und das Innere ist in zwei I Kilften geteilt. Die Verbreitungszeit der Kornspeicher mit Fachwerk ist auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zu setzen. Wir kennen zwei Gebäude, die die Jahreszahl 1851 und 1862 tragen. CSAPLOVICS erwähnt zwar bei der Beschreibung des kroatischen Hofes einen Kornspeicher vom Anfang des 19. Jahrhunderts, doch konnte dieser ein geflochtenes Gebäude gewesen sein." 7 Die Ursache der Verbreitung ist in den wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu suchen. 104. TETZNER, K 1904. 25. 105. Das Bauernhaus in Österreich-Ungarn. Dresden, 1906; Das Bauernhaus in Kroatien. Dresden, 1906. 106. TETZNER, K 1905. 89.; MILITEVIC, M. 1894.7. 107. NÉMETH, J. 1917. 108. Magyarország vármegyéi és s árosai. Red. BOROVSZKY, S. Komitat Bács-Bodrog. 1. 372.; DUDÁS, Gy. 1896. 2. 419. 109. CZIRBUSZ, G. 1882. 100.; CZIRBUSZ, G. 1913. 28.; JUGA, V 1912. 37.; JUGA, V 1913. 160.; Magyarország vármegyéi és városai. Red. BOROVSZKY, S. Komitar Torontál (20). 161. 110. NAGY, Gv. 1963. 100. 111. Sammlung von KOPPÁNY, J. 1962. 112. Fragebogen von MNA. Sammlung von HEGYI, I. 1963. 113. NAGY, Gy. 1959. 29. 114. Sammlung von CSUKÁS, I. 1962. 115. BARABÁS, J. 1954. 478. 116. Sammlung von DANKÓ, I. 1961. 117. CSAPLOVICS, J. 1819. 103. 103

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