Cseri Miklós - Sári Zsolt (szerk.): Vidéki életmódváltozások a 20. században (Szentendre, Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 2009)

Svidrán Éva: Az „Ebesi Rózsadomb” – Társadalmi rétegződés vizsgálata

Éva Svidrán Der "Rosenhügel von Ebes" und sein bild in der gesellschaft Vom architektonischen Gesichtspunkt aus sind in Ebes vier "konzentrische" Kreise zu finden. Der neue Teil des Dorfes ist eine "Insel" in der Gemeinde, etwas "Neueres im Neuen". Es ist unentbehrlich, diesen Dorfteil vom architektonischen wie auch vom gesellschaftlichen Gesichtspunkt aus zu untersuchen, wenn wir uns über Ebes ein umfassendes Bild machen möchten. Im neuen Dorfteil scheint sich eine neue, separate Gemeinschaft zu entwickeln. Wir können von einer neuen Schicht der Konsumgesellschaft sprechen, die das Land-Image Segment der Konsumkultur produziert haben konnte. Der meist auffallend Repräsentationsgegenstand dieser sozialen Schicht, die innerhalb der Gemeinschaft auch eine Status schaffende Rolle spielt, ist das neue Haus. Die Migration der sozialen Schicht bewegt sich in die Richtung von Dörfern in Stadtnähe. So entstanden ca. ab Mitte der neunziger Jahre, sich den Ansprüchen anpassend, die Gartenstadt-Zonen der Dörfer. Die proxemische Untersuchung der Wohnhäuser kann ebenfalls die Interpretation als neue Schicht der gegebenen Gemeinschaft, der Konsumgesellschaft bestätigen. Die Benützung und Anordnung des Grundstücks, das Vorhandensein von verschiedenen Räumen und ihre Funktionen verraten alle, dass die hier lebenden Menschen sozial und kulturell eine Gruppe bilden. Diese Voraussetzung wird von den Beziehungen der früheren Dorfbewohner zu den Einwohnern des "Rosenhügels" bestätigt, da sie sie nicht als Ortsbewohner von Ebes definieren. 174

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