Cseri Miklós - Horváth Anita - Szabó Zsuzsanna (szerk.): Entdecken Sie das ländliche Ungarn!, Museumsführer (Szentendre, Ungarisches Freilichtmuseum Szentendre, 2007)
II Marktflecken in Oberland - II-3 Wohnhaus, Hejce
D -3 Endspindel, ringsherum liegen Daubengefässe und andere Geräte der Weinherstellung: Zapftrog, Wanne, Mostschaff, Trichter und Weinpumpe. Im Keller stehen Fässer des Gönc-Typs. • Flaschenkiste Auf dem Stubentisch steht eine Flaschenkiste mit Deckel und mit den typischen kurzhalsigen, prismaförmigen Weinflaschen in den Fächern. In solchen Kisten wurden wertvolle Weine transportiert. Die meisten Kistenflaschen kamen im 18. Jahrhundert nie in die Kiste: sie wurden hauptsächlich als Ziergeschirr in der Stube aufgestellt. Ab Ende der 1800er Jahre wurden die Weinflaschen allmählich einheitlich. Im 20. Jahrhundert benützten die Kellereien bereits Flaschen mit identischem Fassungsvermögen, vor allem um dem Bedarf des Auslandmarktes entgegenzukommen. Der Flaschenbauch wurde mit der Zeit enger und zylinderförmig und so entstanden die heute für TokajHegyalja typischen Flaschen.