Zentai Tünde: Domus Rusticae Baranyienses: A baranyai parasztházak változása a 18. század végén (Szentendre: Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 1989)

Domus rusticae Baranyenses, Wandlung der Bauerhäuser in Baranya am Ende des 18, Jahrhunderts

rungen der bei Mauerung angewendeten Konstruktionen und Materialien, ver­mitteln aber auch Kenntnisse über die Verbreitung von Schornstein und Grund­mauern. Von einem anderen Fragenkomplex erfährt man, welche Handwerker (Maurer, Steinmetze, Zimmerleute, „Bauernzimmerleute") im Komitat tätig wa­ren. Schließlich unternimmt die Studie einen Vergleich zwischen dem Bauern­haus der der Széchényi-Descriptio und den Bauernhaustypen der Umgebung. Unter Anwendung zeitgenössischer Archivquellen und mit Hilfe des ethnograp­hischen Materials wird die Entwicklung der bäuerlichen Baukultur vom Komitat Baranya mit der der größeren geographischen Einheit, von Transdanubien bzw. Südtransdanubien verglichen. Die Széchényi-Descriptio spiegelt bereits gewis­se Unterschiede in der Entwicklung der Berglandschaften von Baranya sowie der Ttefebende entlang der Donau wieder. Im Ostteil des Komitats erlangen das Lehmhaus sowie das Fundament früher ein Übergewicht. Auch der Schornstein verbreitet sich vor allem im Flachland, hauptsächlich in der Niederung der Drau. Im westlichen Teil des Komitats baut man zu dieser Zeit noch immer - und ganz bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts - den älteren Haustyp mit der sog. „qualmi­gen Küche", d. h. Küche ohne Schornstein, den separierten, sich zum Hof öff­nenden Zimmern und der Fachwerkkonstruktion. Der Studie schließt sich eine Quellenpublikationdw, übersetzt von István So­ös. Die Fragen und Antworten im Zusammenhang mit den Bauernhäusern wer­den ohne jedwede Veränderung in der ursprünglichen Reihenfolge, nach Krei­sen, dann Herrschaftsgütern und schließlich Ortschaften ausgefächert veröffent­licht. Wo der damalige Ortsname vom heutigen abweicht, stehen die in der Desc­riptio enthaltenen jeweils in Klammem. Das Quellenmaterial wird durch drei Kar­ten ergänzt. Die mit sorgfältiger Identifizierung der Ortsnamen zusammen­gestellte Übersichtskarte ist ein Ergebnis unserer Arbeit, weil sie die bisher volls­tändigste Karte vom Komitat Baranya im 18. Jahrhundert ist. In der Karte stehen für die einzelnen Ortschaften Ziffern. Sie wird durch einen auch diese Ziffern ent­haltenden alphabetischen Index ergänzt. Karte 1 zeigt die Verbreitung der bis 1772 angewendeten Materialien der Mauerung, Karte 2 bezieht sich auf die Ze­it nach 1785 und Karte 3 zeigt die Wohnorte der Maurer, Zimmerleute und Ste­inmetze an.

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