Cseri Miklós szerk.: A Nyugat-Dunántúl népi építészete - A Velemben, 1995 május 29-31-én megrendezett konferencia anyaga (Szentendre; Szombathely: Szabadtéri Néprajzi Múzeum: Savaria Múzeum, 1995)

SILL ABA Ferenc: Plébánia- és iskolaépületek Vas megyében a 18-19. században

IRODALOM BALOGHNÉ LASICS Judit 1994 Iskolai építkezések Vas megyében a 19. század derekán. Vasi Szemle 1994/1. 76-90. Szombathely GYÖRFFY György 1983 István király és műve. Budapest HÁZI Jenő 1958 Die kanonische Visitaiion des Stephan Kazó. Eisen Stadt TÓTH János 1940-41 Falusi épületek fejlődése a nyugati végeken /-//. Dunántúli Szemle VII. 236-249., és VIII. 273-306. Szombathely ZÁVODSZKY László 1904 A Szenf István, Szent László és Kálmán korabeli törvények és zsinati határozatok forrásai. Budapest PFARRHÄUSER UND SCHULGEBÄUDE IM 18-19. JAHRHUNDERT FERENC SILL ABA In Sache: Gebäude der Kirche hat schon unser erster König Hl. Stephan Gesetze entworfen. In den späteren Jahrhunderten haben das Volk und der Gutsherr der Dörfer die Pfarrhäuser und später das Haus der Schulmeister nach diesen Gesetzen gebaut. Diese Gebäude sind bis zum 20. Jh. agrarisch geblieben. Neben den Wohnzimmern, der Küche und der Kammer befinden sich sogar Ställe, sowie bei reicheren Häusern der Keller, der Wagenschuppen und die Scheune. In den 18. und 19. Jahrhunderten wurde ein Drittel der Pfarrhäuser aus festem Baumaterial, zwei Drittel aus Holz oder teils aus Flechtwerk, sowie aus gestopftem Lehm gebaut. - Unter den Schulgebäuden befinden sich zu dieser Zeit nur manche Steingebäude, 90% von ihnen bestanden aus Holz und manche mit Wänden aus gestopftem Lehm. 1. In den Städten und den Marktflecken findet man im 18. Jh. meistens Steingebäude. Das Baumaterial für sie hat der Gutsherr gegeben, und sie wurden von den Einwohnern der Ortschaft an die Stelle geliefert und aufgebaut. In den dörfischen Marktflecken sind die Pfarrhäuser aus Holz, manchmal teils aus Flechtwerk oder aus Lehm gebaut. Die Schulgebäude waren nur selten „gemauert". Diese Mauer konnte aus Stein, Ziegeln oder aus beiden bestehen. Die meisten Schulgebäude waren sogar in den Marktflecken Holzgebäude. Das Dach auf den Pfarrhäusern war selten Dachschindel, noch seltener Ziegeldach - im allgemeinen befindet sich sogar auf den Steinhäusern Strohdach. Es kommt auch vor, daß man solche Häuser findet, wo der Wohnteil mit Dachschindel, während die Wirtschaftsgebäude mit Strohdach bedeckt sind. Die Schulgebäude sind im allgemeinen mit Strohdach bedeckt. In dem Pfarrhaus hatte der Pfarrer zwei Zimmer, eine die „Familie", außerdem gab es noch eine Küche, eine Kammer, einen Stall eventuell eine Scheune. Zu einem jedem Haus gehörte ein Hof, ein Garten und in manchen Fällen gehörten zu dem Schoberhof der Obstgarten und der Krautgarten.

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