Cseri Miklós szerk.: Dél-Dunántúl népi építészete - A Pécsváradon 1991. május 6-8 között megrendezett konferencia anyaga (Szentendre; Pécs: Szabadtéri Néprajzi Múzeum, Janus Pannonius Múzeum, 1991)

Kerecsényi Edit: A tüzelőberendezések változása Dél-Zalában a 19. században

Nach einigen Jahrzehnten mußten die Kachelöfen umgebaut werden. Die zerbrochenen Ka­cheln wurden mit den erhalten gebliebenen Stücken eines früher zerlegten Kachelofens ersetzt. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurden auch die Kachelöfen immer mehr durch anspruchsvoll errichtete innen Sparherde ersetzt, in deren oberen Teil, wo sich die Röhre befand, die erhaltenen Kacheln eingebaut worden sind. Häuser mit einem offenem Rauchfang bauten die Bauern vor allem in den schwäbischen Dörfern in der Nähe von Nagykanizsa und in den Zentren der Herrschaftsgüter. Unter dem gemauerten Tonnengewölbe des Rauchfanges befanden sich aber ähnliche Backöfen und Herde, wie in den Rauchküchen. Das Bauerntum im südlichen Teil des Komitats Zala war sehr arm, deshalb begann es erst langsam, im 20-en Jahrhundert, oder nach den häufigen Brandfällen anstelle der schaubgedeck­ten Ständerbauten zuerst Lehmstampf-, später Ziegelhäuser zu bauen.

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