Kecskés Péter (szerk.): Ház és ember, A Szabadtéri Néprajzi Múzeum Közleményei 5. (Szentendre, Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 1989)

Tanulmányok - BALASSA M. IVÁN: A magyarországi németek népi építkezéséről

Iván M. Balassa ÜBER DIE VOLKSBAUWEISE DER DEUTSCHEN IN UNGARN Die ethnographische Forschung der Nationalitäten hat hinsich­lich der Nationalität der Mutternation und auch vom Stand­punkt jener Nation, wo sie leben, eine grosse Bedeutung. Über die Verewigung der kulturellen Traditionen hinausgehend, können solche Forschungen auch mit generelleren theoreti­schen Lehren dienen, wobei die Nationalitäten die zufolge der im Laufe der Geschichte sich ändernden politischen Grenzen zu Nationalitäten wurden und solche die von der Mutternation isoliert in Diaspora leben einander abweichende Fragen auf­wurfen. Die ziemlich abwechslungsreichen Annäherungsmög­lichketen zeigen zugleich auf die Fehlerquellen der Bearbeitun­gen und Auslegungen hin. Oft entgeht der Aufmerksamkeit, dass in erster Reihe die Kultur deren Einzelgebiete und Mani­festationen der in Diaspora lebenden Nationalitäten nicht nur in sich selbst eventuell mit mit der Mutternation vergleichend, geforscht werden kann. Auf dem Gebiet der Volksbauweise können in erster Linie auf diese Auffassung jene Versuche zu­rückgeführt werden, die den Ursprung der Bauweise der Deut­schen, die als Ergebnis der Ende des 17 Jahrhunderts begonne­nen mit Anfang des 19. Jahrhundert abgeschlossenen Völker­bewegung im Karpathen-Becken eine neue Heimat fanden in den verschiedenen deutschen Häusertypen zu finden meinen. Eine änlich verbreitete Ansicht ist, dass die deutschen Kolo­nisten in Ungarn mit „fertigen Häusern" erwartet wurden. Die es entspricht jedoch nicht den Tatsachen. Die detaillierte Un­tersuchung von zwei Ansiedlungen weisen darauf hin, dass in der Ansiedlungsperiode der maria-theresianischen-Zeit die auf die Initative der privaten Gutsherren sich bevölkernde Dörfer von Nord-Ost-Ungarn - Rátka, Hercegkút, Károlyfalva - noch bei der kameralischen Ansiedlung nährend der Zeit von Joseph den Zweiten in Südungarn in Újszivác bei Zombor keine ferti­gen Häuser die Neuankömmeinge erwarteten. In den Dörfern in der Nahe von Sárospatak verspricht der Ansiedler im An­siedlungspatent lediglich Bauholz und sogar bei der Erfüllung dieses Versprechens gab es Schwierigkeiten. Die Abfassung des im Names vom König erlassenen Ansiedlungsaufrufes schon mitsverstanden werden, aber das Beispiel der Ansiedler in Szivác zeigt, dass gleichzeitig mit ihrer Ankunft der Bau der Häuser begonnen wurde und antserbtwichting ist, aufgrund von den Umstanden der Gegend entsprechenden, ziemlich ge­nauen Vorschriften. Diese Vorschriften bestimmten die Eintei­lung grosse der Häuser das Material der Mauern und des Da­ches. Aus dem südlichen Teil des Karpathen-Beckens sind mehre­re, vom Ende des 18. Jahrhunderts Collonisten-Haus Pläne be­kannt. Diese wie auch von einigen die Aufschrift darauf hin­weist, sind Musterpläne, so ist es möglich, dass nicht sämtliche verwirklicht wurden. Zunächst taucht im Falle von Wohnhäu­sern mit Sohlenbalken Holzgerüst der Gedanke, dass in einer an Holz ziemlich armen Gegend und das Streben noch einer möglich billigsten Bauweise, die praktische Verwirklichung im Karpathen-Becken nach unseren gegenwartigen Kenntnissen unbekannte der zu dem Fachwerk-Bau nahestehenden Bau­konstruktion ermöglicht hatte. Es besteht aber kein Zweifel, dass Ende des 19. Jahrhun­derts, im 20. Jahrhundert die Forschung der Volksbauweise in den von Deutschen bewohnten Dörfern mehrmals von der un­mittelbaren Umgebung mehr oder weniger abweichende Wohnhäuser und sonstige Gebäude vorfand. Der Grund kaum auf mehrere Faktoren zurückgeführt werden. Die Grundlage ist die Verschiedenkeit der bäuerlichen Wirtschaftanschauung und derens folgend die Verschiedenheit der Ausübung. Die sich vom Ende des 18. Jahrhunderts im Karpathen-Becken an­gesiedelten Deutschen aus jenem deutschen Sprachgebiet, wo die modernere warenerzeugende wirtschaftliche „Strategie" über Traditionen verfügte und das von der damals noch „Natu­ralwirtschaft" des ungarischen Bauertums ab. Infolgedessen konsolidierte sich das Leben der Neuansiedler relative schnell, ihre Möglichkeiten erlaubten ihnen, dass sie sich nicht nur an die Nachbardörfer sonder auch an die Stadt-Marktfleckenbau­weise ihrerengeren oder breiteren Umgebung um Muster wen­den. Die es erklärt das Erscheinen der anspruchvolleren usw. in diesen Siedlungen und das ist der Grund dass etliche Male iden­tische Bauweisenlösungen in den voneinander ziemlich ent­fernten deutschen Dörfern des Karpathen-Beckens vorzufin­den sind. Das Erscheinen der deutschen Kolonisten im Karpathen-Be­cken koinzidieren mit der Aera der Differenzierung der Volks­bauweise in diesem Gebiet. Von dieser Zeit an festgestellt wer­den, dass die früheren sogar für ein Gebiet von Landesteilaus­masse charakteristischen Bauformen ihren Platz kleineren, mehrmals sich auf einige Dörfer begrenzenden kleinregionalen Varianten überlassen. Diese Tatsache ist bei der Erklärung der Unterschiede unbedingt zu beachten. Die in der Volksbauweise der Deutschen in Ungarn auffind­baren Erscheinungen sind nicht vereinzelte Fälle, änliche Ten­denzen bestehen auch auf dem Gebiete der Trachten sogar auch in der sich an die materielle Wirklichkeit weniger fest bin­denden Sprache.

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