A Kassák Múzeum kiállítási katalógusai, kisebb kiadványai

Archaikus és modern. Válogatás Raum Attila gyűjteményéből

Archaisch und modern Gábor Ébli (Ästhet) Die Kollektion von Attila Raum ist eine Kunstsammlung mit ganz eigenem Charakter. Beginnend mit der Ethnographie, öffnete sie sich mit der Zeit auch anderen Strömungen der zeitgenössischen Kunst. Einheiten, welche die Fachwelt häufig voneinander scheidet, werden in der Sammlung mutig in einen Dialog gesetzt. Sie überschreitet dabei auch die Grenzen zeitlicher und chronologischer Gliederungen: Die Moderne wird in ihr nicht durch eine heutige Aktualität gekennzeichnet, sondern vielmehr als ein - dauerhafte Geltung beanspruchender - künstlerischer Ausdruck nicht enden wollender menschlicher Zwangslagen verstanden ... ... In Anbetracht der heimischen Voreingenommenheit für die Malerei ist es ein besonderer Verdienst des Sammlers, sich anderer künstlerischer Gattungen und der einfallsreichen Verwendung von Werkstoffen angenommen zu haben. Ein Vorteil des intellektuellen Sammeins besteht darin, dass der Sammler aufgrund seines kleinen Geldbeutels für weniger modische und daher auch von den Künstlern zu einem günstigeren Preis angebotene Werke empfänglich ist. Hieraus folgt die freundschaftliche Gestaltung der Beziehung von Sammler und Künstler, da der Kunstschaffende es schätzt, dass der Käufer nicht nur auf die bereits arrivierten W rerke achtet. Die Universalität der Naiven Pal Banszki (Direktor des Museums für ungarische naive Kunst i.R.) Attila Raum begann seine Tätigkeil als Kunstsammler mit der naiven Kunst. Die Dauer- und Wechselausstellungen des Museums für naive Kunst in Kecskemét sowie in dessen Kellergalerie, seit den achtziger Jahren, bzw. dann die professionellen Ausstellungen in der Kecskeméter Gemäldegalerie dienten ihm als Anstoß für die Grundsteinlegung der eigenen Sammlung ... ... Ähnlich der Ebbe und Flut schwankte in Ungarn seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts die Wertschätzung für naive Kunst zwischen Interesse für diese Gattung einerseits und ihrer völligen Vergessenheit andererseits. In der ersten Hälfte des Jahrhunderts wurde vor allem den „ungarischen Urtalenten" wie Péter Benedek, János Gajdos, Elek Győri und András Süli größere Aufmerksamkeit zuteil. Die neue Welle von Künstlern trat im Zuge der Weltausstellung von 1958 in Brüssel in den Újházi Péter Manna balra lent Für Emil Dizengoff center jobbra lent Lóránt János Strand I.

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