Déry Tibor: Kék üvegfigurák. Elbeszélések 1920–1929. Versek 1916–1937 (Déry Archívum 2. Magyar Irodalmi Múzeum, Budapest, 1998)
Függelék - Anhang
Maschinenschrift Geliebte teilen wir unmittelbar neben dem Text des Gedichts mit.) Der kritische Empfang hat Dérys Lust nicht gemindert. Er arbeitete an seinen Übersetzungen weiter und sammelte seine deutschen Gedichte maschinenschritlich in einem kleinen Heft zusammen - wahrscheinlich als geplanter Kern eines selbständigen Bandes - unter dem Titel Schickt über sie Bronztauben. Diese Vermutung wird nicht nur durch das kunstvoll gestaltete Titelblatt des Heftes bestätigt - mit einer neuen handgemalten Graphik von Aurél Bernáth, sondern auch durch eine Nachricht in der Bécsi Magyar Újság (Wiener Ungarische Zeitung, am 11. Juli 1923), die über das baldige Erscheinen eines deutschen Gedichtbandes von Déry berichtet. Die schönen Pläne des Poets verwirklichten sich nicht. Glücklicherweise ist aber das Heft mit der maschinengeschriebenen Gedichten im Nachlass erhalten geblieben und wird heute im Petőfi Literaturmuseum aufbewahrt. (Sein Titelblatt - mit der Komposition von Aurél Bernáth - haben wir bei dieser Ausgabe - angepasst zum Inhalt unseres Bandes - mit gewisser Freiheit verwendet.) Die Meinungsverschiedenheit störte die Beziehungen zwischen Waiden und Déry nicht. Der Sturm hat auch später Dérys Schriften veröffentlicht, obwohl im Laufe des Jahres 1923 wurden Dérys Prosawerke bevorzugt. Zwischen 1924 und 1927 änderte sich aber einigemiassen die frühere Zurückhaltung Waldens gegen Dérys Lyrik, mindestens davon zeugen die neuen Gedichte des Dichters in diesen Jahrgängen. Die Publikation der deutschsprachigen Werke haben wir zur allgemeinen Gestaltung unseres Bandes angepasst. Im Mittelpunkt stehen in den ersten drei Bänden unserer Reihe (Déry Achivum) die Erzählungen, dashalb haben wir die Gedichte - einigemiassen abweichend von der allgemeinen Praxis - an die zweite Stelle eingeordnet. Innerhalb der beiden Gattungen folgen die einzelnen Werke chronologisch nacheinander. Da wir nicht im Zustande waren, die absolute Entstehungsfolge der Gedichte festzustellen, haben wir die Daten ihres Erscheinens in Anspruch genommen. Die unveröffentlichten Werke (z. B. die Gedichte aus dem Heft Schickt über sie Bronztauben) sind in die Reihe der in derselben Zeit geschaffenen Übersetzungen eingefügt. Am Ende der Erzählungen und der Gedichte haben wir die bibliographischen Angaben mitgeteilt. Weitere Informationen über die Entstehung und verschiedenen philologischen Beziehungen stehen in den Einleitungen der ungarischen Varianten zur Verfügung. Die Texte wurden von uns nach dem Prinzip der letzten Hand vorgestellt. Das bedeutet aber nicht, dass wir auf die vorangehenden, vom Autor stammenden