Schultheisz Emil: Traditio Renovata. Tanulmányok a középkor és a reneszánsz orvostudományáról / Orvostörténeti Közlemények – Supplementum 21. (Budapest, 1997)

5. Über die Werke des Albicus. Ein Beitrag zur spätmittelalterlichen medizinischen Hand-schriftenkunde

41 fol. 124v: „propter impressionem maiorem memorie. Explicit Collectiorum Minus sub diversis repeticionibus collectum per doctorem Albicum in praeclaro studio Pragensi ad usum hominum tanquam caritative collegatum. Sub anno domini millesimo quadringentesimo sexto in vigilia ascensionis domini in civitate Men­dico tunc mram protrahentis" (!). Es handelt sich vielleicht um das von Sudhoff ediertes Manuskript, doch finden sich davon wesentliche Abweichungen, so dass die beiden Handschriften nicht als identisch anzuse­hen sind. c. Ms. 2479, saec. XV/XVI. fol. 11-llv: „Pronostificatio Albici infirmo secundum dies men­sis. — Quisquis in prima die mensis cuiuslibet infirmitatem inciderit ... x ... vel e contra et sit crisis" 3 3 B. Handschriften, die wahrscheinlich von Albicus stammen oder nach ihm geschrieben wurden 1. Leipzig (Univ. Bibliothek ) a .Ms. 1129, saec. XV. fol. 34v-35r: Regimen praeservatium in pestilitate Incipit: „Omni mane comedenda est..." Ende: „sicut sunt ova perdita cum aceto, avenata de avena, uf daz wasser gheslagin. Explicit amen, menista (?)", Ganz in der Stilistik des Albich. Auffallende Ubereinstimmungen mit Wroclaw Ms. III., besonders fol. 3. b.Ms. 1175 ist ein Traktat geschrieben im Jahre 1418 (also noch zu Albich's Lebzeiten) „De aquis et oleis medicinalibus" in dem der Meister Albicus genannt wird. Auf fol. 237r fin­det sich eine Eintragung von Meister Thaddaeus 3 4 der das Manuskript nach Albicus com­pilierte: „Magister Albicus scripsit domino Vito Rakownik". 2.Berlin Staatsbibliothek) Cod. lat. Q. 274 aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. fol. 26r: De pestilencia. fol. 45r: beginnt ein „Tractatus medicus" von dem es heisst: „Anno domini 1424 currente collegit reuerendissimus episcopus Albicus Wratislawiensis". Incipit: „Sciatis quod in me­dicinis in omnibus membris..." 3 5. 3 3 Vgl. Zinner, E.: Verzeichniss der astronomischen Handschriften München 1925, S. 436. — Herrn Mgr. W. Ban­dura, Kustos der Handschriftenabt. der Jagiello-Bibliothek in Krakow danke ich für seine Angaben. 3 4 Magister Thaddaeus war Arzt in Prag in der ersten Hälfte des 15. Jh., eine Zeitlang auch Leibarzt des Königs Ven­zeslaus. 3 5 Albicus war zwar nie Bischoff in Wroclaw, hat sich aber eine Zeitlang dort aufgehalten, wie das auch aus der Handschrift (Wellcome a.) ersichtlich ist, welche Albich in Wratislawa (Wroclaw) kolligiert hat. Das Ende der beiden Handschriften zeigt eine auffallende Übereinstimmung nur steht in Wellcome a.) statt ,,episcopus" einfach ,,dominus", und es fehlt das Wort ,,hec".

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