József Antall szerk.: Aus der Geschichte der Heilkunde / Orvostörténeti Közlemények – Supplementum 13-14. (Budapest, 1984)

Ungarische Topographie geschützter Apothekeneinrichtungen von historischem und kunstgewerblichem Wert (M. Vida)

Mariahilf-Apotheke (1690) (Mosonmagyaróvár, Lenin út 85) Apothekenhaus, erbaut 1690 Empire, 19. Jahrhundert (30er Jahre) Die Einrichtung steht in einem durch Gewölbe verbundenen Raum. So stehen im Vordergrund je eine gesonderte Stellage, im Hintergrund ein zweitüriger Schrank und rechts bzw. links — in der Breite von zwei Gewölbebogen — abwechselnd Schränke mit Regalen, Schubläden und Glastüren. Die schwarz gebeizten Halbsäulen zwischen den Korpusen dienen der senkrechten Glie­derung, waagerecht ist die Einrichtung durch ein schwarzes Abschlußgesims gegliedert. Die Höhe der Stellage ist — da sie der Gewölbekrümmung folgt — nicht gleichmäßig. Der Taratisch ist vorn mit Glastüren versehen, beider­seits mit Halbsäulen geschmückt und einem Podest versehen (2,4×0,94 m, Höhe: 0,94 m). Löwen-Apotheke (um 1646) (Sopron, Lenin krt. 29) Apothekenhaus, in dem bis 1724 di Apotheke bestand. Erbaut in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Neorokoko. 1878. Nach den Plänen von Mar ÿñek angefertigt von den Tischlermeistern János Feud und Gyula Miszkivetz. Portal: Zsolnaÿ, Beginn des 20. Jahrhunderts (SäulenkopfJyzenen, Löwenbild). Apothekenhäuser Sopron, Alsókapu u. 3. Ungarische Kronenapotheke (1769) Haus im Rokoko­stil, erbaut 1773, an der Ecke Skulptur des heiligen Johannes des Täufers (1775). Mosonmagyaróvár, Malinovszkij út 2. Mariahilfapotheke. Erbaut um 1820, in klassizistischem Stil. Die Apotheke bestand hier nach 1820 bis zum Ende ses Jahrhunderts. Ko¡nitat Hajdú-Bihar Einrichtungen im Museumsbesitz Goldene Einhorn-Apotheke (1772) (Debrecen, Déri-Museum) Rokoko, 1772. Die Einrichtung wurde in einem kleinen, rechteckigen Raum des Museums untergebracht. Sie strömt provinziellen Geschmack, die Stimmung eines Rokokoidylls aus. Die Türenflügel der Schränke werden durch farbig ge­malte Genrebilder geschmückt. Auf der Tür Gemälde von Hygieia und Äscu­140

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