József Antall szerk.: Aus der Geschichte der Heilkunde / Orvostörténeti Közlemények – Supplementum 13-14. (Budapest, 1984)

Ungarische Topographie geschützter Apothekeneinrichtungen von historischem und kunstgewerblichem Wert (M. Vida)

Göttliche Vorsehung-Apotheke (1741) (Szerencs) Neorenaissance-sezessionistisch, Beginn des 20. Jahrhunderts Komitat Csongrád Geschützte Einrichtung Schlangen-Apotheke (18 74) (Szeged, Ferenc-Móra-Museum) Eklektisch-Neorenaissance, 1880er Jahre Göttliche Vorsehung-Apotheke (1812) (Szatymaz) Spätbiedermeier-Neorokoko, 1870er Jahre. (Der Taratisch ist nicht der ori­ginale.) Erlöser-Apotheke (1842) (Szentes, Kossuth u. 12) Biedermeier (?), Mitte des 19 Jahrhunderts Nur der Taratisch ist erhalten geblieben. Nach außen gewölbt, nicht fur­niert, durch schwarz gebeizte Säulen aufgeteilt, der innere Teil ist nicht original. Wurde vermutlich erst gegen Ende des Jahrhunderts angefertigt. Komitat Fejér Einrichtung im Museumsbesitz Schwarze Adler-Apotheke (1746, gehörte bis 1773 dem Jesuitenorden) (Museumsdirektion des Komitats Fejér. Apothekenmuseum. Március 15. u. 9) Sekundäre Unterbringung, Apothekenhaus. Ist im Jahre 1776 aus dem Haus des Jesuitenordens hierher gezogen und hat den Namen Schwatzer Adler angenommen. Erbaut im 18. Jahrhundert gegen Ende des 19. Jahrhunderts umgebaut. Barock, 1757. Schöpfer : Bernát Baumgartner, József Codelli Eiche, Bolognaer Kreideschmuck. Die Einrichtung zieht sich an allen vier Wänden der Offizin hin. Der oben offene Regalteil hebt sich durch reichen, geschnitzen Eichel- und Blattsch­muck hervor. Die Stellage ist ringsum mit stark profiliertem Gesims versehen, unten mit einer durchbrochenen, Eichel- und Blattschmuckreihe, das Schluß­gesims verläuft in Wellenlinie. Zur rechten und linken Seite der Türöffnun­137

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