Kapronczay Károly szerk.: Orvostörténeti Közlemények 196-197. (Budapest, 2006)

KÖZLEMÉNYEK — COMMUNICATIONS - KILLYEN, Hansgeorg von: Neue Daten zu Studien- und Wirkungsorten siebenbürgisch-sächsischerArzte im Zeitraum 1870-1936

2. Nagy-Ajta 1 3. Brenndorf 1 4. Hcldsdorf 2 5. Honigberg 2 6. Marienburg 1 7. Neustadt 1 8. Petersberg 1 9. Rosenau 1 10. Wolkendorf 1 11. Zeiden 2 Gruppe Mediasch (22 M) 1. Mediasch 15 2. Baassen 1 3. Birthälm 1 4. Martinskirch 1 5. Elisabethstadt 2 6. Seiden 1 7. Rosia de Secas 1 Gruppe Sächsisch-Reen (9 M) 1. Sächsisch-Reen 4 2. Botsch 1 3. Joseni(Ciuc) 1 4. Neumarkt 2 5. Tekendorf 1 Gruppe Schäßburg (32 M) 1. Schäßburg 17 2. Agnetheln 4 3. Bachnen 1 4. Bulkesch 1 5. Kaisd 1 6. Marktscheiken 1 7. Oderhellen 2 8. Reps 6 (Ohne Gruppeneinteilung: 7) (Nach: Bund Deutscher Ärzte, Mitgliederver­zeichnis, 1936) 1936 hatte also der Bund deutscher Ärzte Rumäniens 469 Mitglieder. Die Wahl des Studienortes hing von-vielen Faktoren ab, u. a. auch von den konkreten politischen Konstellationen. So z. B. konnten Studenten aus Bessarabien zeitweise nur die Universitäten besuchen, die zu Rußland gehören, wie Odessa, Moskau, oder Sankt Peters­burg. Banater Studierende zog es nach Budapest und Szeged. Studienaufenthalte in Italien und Holland, in früheren Jahrhunderten gern besucht, stehen nicht mehr auf der Liste der Studienorte. Neu aufgesetzte und vergleichende Daten zeigt Tabelle 5, in denen die Studienorte der Mitglieder des deutschen Ärztevereins aus dem damaligen Rumänien, Stand 1936, zahlenmäßig erfasst sind. Dabei werden hier nicht nur Universitätszentren, an denen die Ärzte ihre Doktordiplome erworben haben, genannt, sondern auch Kliniken an nichtuniversitären Krankenhäusern, die zur Ausbildung befähigt waren, wie z.B. die in Bremerhaven, St. Blasien oder Wernigerode. Aus dieser Tabelle zu ersehen sind die Präfe­renzen in der Wahl der Studienorte. An erster Stelle steht nun Wien mit 108 Frequentierenden, gefolgt von Graz 101, Budapest 88, Klausenburg 75, Berlin 35 usw. Fast exotisch klingen auch hier Studien- und Ausbildungsorte wie Ragusa (Dubrownik in Kroatien) und Dorpat (Tartu, im heutigen Estland) 1 "'.

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