Magyar László szerk.: Orvostörténeti Közlemények 178-181. (Budapest, 2002)

ADATTÁR - DOCUMENTS - Offner, Robert: Medizin- und pharmaziehistorische Veröffentlichungen in der Schriftenreihe „Orvostudományi Értesítő" von 1991 bis 2001

MEDIZIN- UND PHARMAZIEHISTORISCHE VERÖFFENTLICHUNGEN IN DER SCHIFTENREIHE „ORVOSTUDOMÁNYI ÉRTESÍTŐ - AZ ERDÉLYI MÚZEUM­EGYESÜLET ORVOSTUDOMÁNYI SZAKOSZTÁLYÁNAK KÖZLEMÉNYEI" (KOLOZSVÁR / CLUJ / KLAUSENBURG) VON 1991 BIS 2001 ROBERT OFFNER Kurz nach dem politischen Umbruch am Ende des Jahres 1989 fing bereits am 5. Januar 1990 eine engagierte Gruppe von 12 führenden siebenbürgisch-ungarischen Intellektuellen - darunter einige frühere Mitglieder des 1859 gegründeten und hoch angesehenen Gelehrtengesellschaft - mit der Neugründung des traditionsreichen Vereins „Erdélyi Múze­um-Egyesület (Siebenbürgischer Museum-Verein) an 1 . Die überarbeitete Vereinssatzung wurde am 22. März 1990 von den ersten 35 Gründungsmitgliedern angenommen. Der nach mehr als 40-jähriger politisch-ideologisch bedingter „Zwangspause" neu gegründete Siebenbürgischer Museum-Verein wurde aufgrund des Beschlusses 309 /PJ/ 1990 des Stadtgerichtes von Klausenburg vom 9. Mai 1990 eingetragener Verein offiziell anerkannt. Im Rahmen des neuen Vereins wurde außer den vier traditionellen Sektionen auch eine fünfte für Technische Wissenschaften eingerichtet. Etwa zur gleichen Zeit gingen auch die organisatorischen Vorarbeiten zur Neugründung der Medizinischen Sektion in Neumarkt am Mieresch, dank der Bemühungen des medizinischen Personals der ungarischen Abteilung der dortigen Medizinischen Fakultät an. Zu den aktivsten Organisatoren zählten namhafte Ärzte und Apotheker, wie: Prof. Dr. György Puskás, Prof Dr. Gábor Rácz, Dr. Judith Bérezés, Prof. Dr. Mihály Péter und Dr. Mária H. Péter. Die feierliche Eröffnungssitzung fand am 28. Juni 1990 in der reformierten Burgkirche zu Neumarkt am Mieresch statt. Nach Bewältigung anfänglicher organisatorischer Schwierigkeiten wurde unter anderem beschlossen, dass die Reihe der traditionellen jährlichen medizinischen Fortbildungsveranstaltungen (Wandertagungen, Ärztekongresse) wieder aufgenommen werden sollte. Der Planung folgten bald auch Taten. 1 Näheres über die Vorgeschichte des siebenbürgisch-ungarischen Ärztevereinswesens in deitscher Sprache von vgl. Offner, Robert: Zur Geschichte des siebenbürgisch-ungarischen Ärztevereinswesens. Mit besonderer Betrachtung der Medizinischen Sektion des Siebenbürgischen Museum-Vereins. In: Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 18. (89) Jahrgang, Heft 1/95, S. 23-34, bzw. über die siebenbürgisch-sächsischen Ärztevereine von Hansgeorg von Killyen: Zur Geschichte des siebenbürgisch-deutschen Ärztevereinswesens (1887-1944). In: Naturwissenschaftliche Forschungen über Siebenbürgen IV. Hg. Heinz Heitmann (= Siebenbürgisches Archiv Bd. 25), Köln, Weimar, Wien 1992, S. 271Ï.

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