Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 93-96. (Budapest, 1981)

TANULMÁNYOK AZ ÓKORI MEDICINA KÖRÉBŐL - Kiss, Ákos: Gyógyító, kultikus-mágikus emlékek ókori mozaikokon (német nyelven) . . .

metums Umgebung sogar dreimal vor. Auch Phallos-Darstellungen sind in dieser Bedeu­tung auf mehreren Mosaiken auffindbar. Unter ihnen verdient unsererseits gesteigerte Aufmerksamkeit diejenige Abbildung aus Germania, wo über einem menschlichen Auge der Phallos erscheint — von der Inschrift „Invidiosibus quod videtis" umgerahmt. -— Ein andermal ist hier zwischen zwei Schlangen über einem Auge ebenfalls der Phallos zu sehen. Der Phallos, Symbol der Fruchtbarkeit kann also mit der Inschrift ,, Bonis Bene — Malis Male" in seiner apotropäischen Rolle betrachtet werden. Die Verbindung zwischen Hahn und Genitalien kann als magische Übelvorbeugung aufgefasst werden. Mosaik aus Antiochien. ,, House of the Evil Eye", 11—III, Jhr.-wende w. Z. Ich werde jetzt eine Darstellung vorzeigen, die eine Art der magischen Abwendungen gegen die Schäden die die menschliche Gesundheit bedrohen, verewigt. Diese Abbildung ist in Antiocheia — in der Mutter der Städte — Metropolis zum Vorschein gekommen. 3 Auf dem weissgründig-schwarzen Mosaikfussboden der Villa "House of the Evil Eye" sehen wir ein Bild mit griechischer Inschrift ,,Kai szü" „und Du", möglicherweise „und Dir..."; ein menschliches Auge mit feindlichen, angreifenden Faktoren, daneben ein kleiner Flötenspieler. Unsere Aufmerksamkeit wird zuerst auf das grosse Menschenauge 3 D. Levi, Antioch Mosaic Pavement. Princeton 1947. 32. IV./C. T.

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