Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 73-74. (Budapest, 1975)

KRÓNIKA

Den Themakreis der Sektion C ergänzte das Symposium, das am 28. August vormittag im Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ver­anstaltet wurde. Die Diskussionsredner haben das Verhältnis zwischen Theorie, Klinikum und Physik in der Medizinwissenschaft des ausgehenden 18. Jahr­hunderts von verschiedenen Gesichtspunkten aus beleuchtet. Nach dem Haupt­referat des Professors Dr. F. A. Sondervorst (Louvain) — „Warum verspätete sich die Medizinwissenschaft, den Aufschwung der Naturwissenschaften am Ende des 18. Jahrhunderts zu verfolgen?" — haben Dr. W. Kaiser (Halle), Dr. L. Premuda (Padova), Dr. D. Tutzke (Berlin), Dr. D. Karasszon (Budapest) und Dr. F. Szabadváry (Budapest) als Korreferenten das Wort ergriffen. Das war die einzige wissenschaftliche Sitzung, wo es eine Simultanübertragung gab, um die Teilnehmer in einer möglichst großen Anzahl in die Diskussion ein­schalten zu können. Das Präsidium einer jeden wissenschaftlichen Sitzung bestand gewöhnlich aus drei Personen, die sich in sprachlicher wie in fachlicher Hinsicht ergänzend ihr Amt ausüben konnten. In ihrer gar nicht leichten Arbeit wurde es ihnen von den Sitzungssekretären geholfen. Die Anzahl der Zuhörer in den ein­zelnen Sitzungen schwankte zwischen 20 und 100, wessen Ursache nicht unbedingt im Wechsel von mehr und weniger interessanten Vorträgen zu suchen ist, sondern auch darin, daß die Teilnehmer gleichzeitig noch durch viele andere Programmöglichkeiten „verlockt" wurden. 3. Andere Programme Obzwar das Organisationskomitee den 31« August als einen besonderen Tag für Besichtigung von Museen, Bibliotheken usw. bestimmt hatte, be­suchten die Gäste bereits auch in den ersten Tagen des Kongresses massen­haft die neuen oder neugestalteten Ausstellungen des Semmel weis Museums; „Bilder aus der Geschichte der Heilkunde", „Medicina in nummis", das Apo­thekenmuseum zum Goldenen Adler. Die für Vormittage organisierten ge­meinsamen Ausflüge haben ebenfalls viele Leute angezogen: am 27. ins Budaer Burgviertel, am 28. in den Donauknie bei Visegrád, am 29. aber in die Budaer Berge. Die Spätnachmittags- und Abendstunden nach den wissenschaftlichen Sitzungen sind auch nicht ohne Programm geblieben. Am 27. August um 17 Uhr setzte sich unter dem Vorsitz von Dr. F. N. L. Poynter die Leitung (Büro) der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Medizin zusammen. Diesmal hat der beauftragte Generaldirektor des Semmelweis Museums Bibliothek und Archivs Dr. József Antall, Mitglied der Internat. Gesellsch. f. Gesch. d. Med., Generalsekretär des Kongresses und der Ung. Gesellsch. f. Gesch. d. Med. einen Antrag eingebracht. Er schlug vor, daß die medizin­und pharmaziegeschichtlichen Institutionen verschiedener Länder (Univer­sitäten, Akademien, Institute, Museen, Bibliotheken, Archiven, Redaktionen usw.) im Rahmen der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Medizin eine besondere Organisation bilden sollten. Das Semmelweis Museum Biblio­thek und Archiv für Geschichte der Medizin Budapest samt der Redaktion

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