Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 73-74. (Budapest, 1975)

KRÓNIKA

DER XXIV. INTERNATIONALE KONGREß FÜR GESCHICHTE DER MEDIZIN 25—31. August 1974. Budapest In Organisierung von vier ansehnlichen Institutionen (Internationale Gesell­schaft für Geschichte der Medizin, Medizinische Abteilung der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Ungarische Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Semmelweis Museum Bibliothek und Archiv für Geschichte der Medizin) wurde in der letzten Woche des Monats August das großangelegte Welttreffen der Medizinhistoriker, das sich in jeden zwei Jahren wiederholt, diesmal zu Budapest veranstaltet. Aus 32 Ländern der Welt (von Norwegien bis Australien und von Venezuela bis Japan) hatte der Kongreß insgesamt 424 Teilnehmer. Die Vorträge wurden zwar in einer der vier offiziellen Kon­greßsprachen (englisch, französisch, deutsch, russisch) gehalten, in den Pausen aber konnte man auf in verschiedensten Sprachen konversierende Gruppen stoßen. All das — wie es von einem Redner an der Schlußsitzung hervor­gehoben wurde — hat doch nicht den erschreckenden oder verstimmenden Eindruck einer babylonischen Sprachverwirrung erweckt, sondern im Gegen­teil, ein mitreißendes Beispiel dafür gegeben, wie der gute Wille vieler Men­schen politische Grenzen und sprachliche Schwierigkeiten überbrücken kann. So ist ein Hauptzweck aller internationalen Kongresse, nämlich die Schaffung persönlicher Verbindungen — so viel können wir schon jetzt gewiß aussagen — restlos erreicht worden. Eine vertiefte Auseinandersetzung konnte sich aber nur in denjenigen Sitzungen entfalten, wo Vorsitzende, Vortragende und diskutierende Zuhörer fähig waren, ohne besondere Schwierigkeit von einer Sprache in eine andere „umzuschalten". l.\Eröffnung des Kongresses Der Kongreß wurde am 26. August nachmittag um y.fi Uhr im neuen Zentralhaus der Ungarischen Handelskammer (Kossuth Lajos Platz) — wo in den darauffolgenden Tagen die Mehrzahl der wissenschaftlichen Sitzungen stattfand — von Dr. Emil Schultheisz, Minister für Gesundheitswesen in Ungarn, Vorsitzenden des Kongresses und der Ungarischen Gesellschaft für Geschichte der Medizin feierlich eröffnet. In seiner Antrittsrede hat er den Sinn und die Wichtigkeit der Pflege der Medizingeschichte erörtert. Dann haben Dr. F. N. L. Poynter (London), Präsident der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Medizin; Dr. E. Réti, Kopräsident des Kon­gresses und der Ungarischen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, stell­vertretender Generalsekretär der Internat. Gesellsch. f. Gesch. d. Med.; Dr. F. Antoni, Rektor der Semmelweis Medizinischen Universität Budapest; Dr. I. Zoltán, Präsident des Verbandes der Ungarischen Medizinischen Gesell­schaften; Prof. Dr. B. D. Petrov (Moskau) und Prof. Dr. O. H. Wangensteen (Mineapolis) den Kongreß begrüßt. Auf dem Podium haben noch Platz ge­nommen: Dr. L. Dulieu (Montpellier), Generalsekretär der Internat. Gesellsch. f. Gesch. d. Med.; Dr. J. Antall, Generalsekretär des Kongresses und der

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