Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 66-68. (Budapest, 1973)

FORUM - Semmelweis kórtörténetének nyomában — Bécs és Budapest levelezése (magyar, angol és német nyelven)

Seien Eure Magnifizenz versichert, dass ich herzlich frch wäre, Ihnen aus­giebiger helfen zu können als mit der Feststellung dieses objektiven Sachver­haltes. Mit den besten Empfehlungen bin ich Eurer Magnifizenz ergebenste (Erna Lesky) 10. Brief des stellv. Direktors des Museums und der Bibliothek für Geschichte der Medizin „Semmelweis", Dr. József Antall, an Frau Dr. med. univ. Marlene Jantsch, Universitätsdozent Budapest, den 18. Juli 1970 Sehr geehrte Frau Kollegel Erlauben Sie mir bitte, als dem Redakteur der „Communicationes de História Artis Medicináé", dass ich Sie hiermit ersuche, uns eine Mitteilung über die Krankheit und den Tod von Semmelweis anhand der von Ihnen bekannten Semmelweis-Dokumente verfassen und zusenden zu wollen. Unser Institut und unsere Redaktion erachtet es für eine Pflicht, die Semmel weis-Forschung wachzuhalten und alle — mit seinem Leben und Lebenswerk zusammenhängen­den — Dokumente bekanntzumachen, Dr. Darvas schrieb in das „Nőorvosok Lapja" ( = Gynäkologische Blätter, Jhrg, 1967, S, 385—394) einen Aufsatz und auch István Benedek hat sich in seiner im J. 1907 erschienenen Monographie geäussert über jene Probleme, welche Sie in ihrem Brief Dr. Darvas mitgeteilt haben. Wir bitten Sie daher ihre bereits vorgenommene Mitteilung in unserem Blatt veröffentlichen zu wollen und bitte, machen Sie die Dokumente bekannt, welche Ihnen bereits bekannt und im Original, oder in einer Abschrift sicherlich vorzufinden sind. Dr. Darvas hat seine die Angelegenheit betreffende Korre­spondenz der Universität übergeben, welche dann der Rektor fortsetzte. Unserer Redaktion wäre jedoch willkommen von Ihnen eine zusammenfassende Mittei­lung zu bekommen, bevor die Publikation der früheren, in dieser Angelegenheit geführten Forschungen und der gesamten Korrespondenz in englischer, deut­scher und ungarischer Sprache erfolgen sollte. Ich hoffe, dass Sie der sich gut entwickelnden herzlichen medizingeschicht­lichen Zusammenarbeit zwischen Wien und Budapest entsprechend unsere Zeitschrift beehren werden, in der hervorragende ausländische Forscher auch in ihrer Muttersprache regelmässig publizieren. Entschuldigen Sie, dass ich sie urgiere, aber wegen den Redaktionsarbeiten muss ich Sie um eine baldige Antwort ersuchen. Erlauben Sie mir zugleich unsere zwei Jubiläumsbände zuzuschicken. In aufrichtiger Hochschätzung Ihr Dr. phil. József Antall stellv. Direktor, Redakteur

Next

/
Thumbnails
Contents