Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 57-59. (Budapest, 1971)

TANULMÁNYOK - Zalai Károly: A gyógyszerészdoktor-képzés fejlődése a budapesti egyetemen (német nyelven)

Abb. 3. Ein pharmazeutisches Doktorendiplom aus 1969 erhielt immer nur noch 1 Person ein Philosophie-Diplom). In den Kreisen der Apotheker wurden eigentlich erst nach der Unterrichtsreform des Jahres 1891 die Promotionen häufiger und die Universität verlieh eine sich jährlich ändernde Zahl von Diplomen, aber immerhin mehr als bisher. Einen Rückfall bedeuten nur die Jahre des 1. Weltkrieges und die 1950-er Jahre. Die selbständig gewor­dene pharmazeutische Fakultät hatte in den 11 Lehrjahren (das Jahr 1909/70 wurde nicht mehr mit einberechnet) jährlich im Durchschnitt 9 Doktorarbeiten angenommen. Wenn wir die in dieser Zeitspanne ausgegebenen Apotheker­Urkunden betrachten (1521), können wir feststellen, dass hiervon der Anteil der Doktoren der Pharmazie 6,1% beträgt. Dieser niedrige Prozentsatz weist darauf hin, dass man mehr begabten, dessen würdigen Apothekern als bis jetzt, durch materielle (Stipendium) und sonstige Unterstützung die Möglichkeit geben müsste das Doktordiplom erwerben zu können. Im Laufe meiner Arbeit untersuchte ich schliesslich die durch unsere Univer­sität ausgestellten Diplome. Ich konnte feststellen, dass deren Wortlaut sich inzwischen kaum änderte, sie sind alle lateinisch verfasst. Abb. 2. zeigt ein Diplom des Jahres 1914, Abb. 3. des Jahres 1969. Über die zur Erwerbung des Doktortitels der Pharmazie verfassten Disser­tationen werde ich in einer späteren Arbeit berichten.

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