Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 55-56. (Budapest, 1970)

KISEBB KÖZLEMÉNYEK - Mozsonyi Sándor: Semmelweis munkásságának néhány gyógyszerészeti és kémiai vonatkozása (német nyelvű közlemény)

gewissenhafter und allgemein beliebter Fachmann tätig. Seine Muttersprache war nicht die ungarische, aber er nahm immer an den nationalen Bewegungen teil. Er wurde zum ersten Apotheker-Mitglied des im J. 1808 errichteten Landes­rates für Gesundheitswesen. Als Mitglied des Redaktionskomitees des I. und II. Ungarischen Arzneibuches hatte er den Teil der galenischen Medikamente ausgearbeitet. Er gab mehrmals Zeichen seiner Wohltätigkeit. Sein Sohn, Kolomann war Universitätsprofessor, leitender Hauptarzt des Rochus-Spitals, Vorsitzender des Landesrates für Gesundheitswesen". Dieses Buch macht aber keine Erwähnung über seine, oben angeführte Verwandtschaft mit Semmelweis. Ein anderer naher Verwandte von Semmelweis, sein Schwager nämlich: Peter Rath war ebenfalls ein ausgezeichneter Pharmazeut. Über ihn finden wir an der S. 15 des Buches von Gortvay —Zoltán folgende Zeilen: „Die ältere Schwester von Semmelweis, Julianne heiratete sich im J. 1836 mit Peter Rath, einem Apotheker in Ofen, der nach seinem Vater, Josef Rath (verstorben im 1836) dessen Apotheke, die in Ofen auf dem Dreifaltig­keitsplatz, später aber unter Palaisgasse 9 stand, geerbt hat." Auf der S. 35 können wir weiters folgendes lesen: „Peter Rath, (1812—1873) der Ofener Apotheker ist 20 Jahre lang Vorsitzender im 1847 gegründeten Apotheker-Körperschaft, im J. 1868 ist er Parlamentsabgeordneter von Ofen. Eine kurze Zeit hindurch ist er Vorsitzender des im J. 1872 sich konstituierten Pharmazeutischen Landesvereins. Die Eheschliessung von Julianne Semmelweis und Peter Rath ist am 28. Mai 1836 stattgefunden. Zeugen werden: FlorianBirly Professor (der Vorgänger von Semmelweis am dessen Lehrstuhl) und Bernhard Müller Apotheker." Somit haben wir da die Erwähnung, dass Bernhard Müller ein Apotheker war. Das schon zitierte Buch von Baradlay— Bársony erwähnt ebenfalls mehrmal Peter Rath. Unter anderen können wir an der S. 188 des B. II, lesen: „Er ist zu Ofen am 12, III. 1812 geboren. Auch sein Vater, Josef Rath war Apotheker im Tabán-Viertel von Ofen, nach dessen Tod (im J. 1836) sein Sohn in der Tabáner Apotheke wirkte. Bereits im J. 1846 nimmt er sehr regen Anteil in den öffentlichen Angelegen­heiten der Apotheker. Im J. 1850 ist er Vizepräsident, dann seit 1854 bis zu seinem im J. 1873 erfolgten Tod Präsident der Budapester Apotheker-Kör­perschaft. Es gab kaum eine Bewegung innerhalb der Fakultät, zu deren Leitung auch Peter Rath nicht zugehört hätte, er, der immer und allenthalben mit einer nie aufhörenden Energie und mit einer tiefen Verbundenheit zu seinem Fache die Angelegenheiten der Apothekerschaft vertrat. Aber er sicherte sich ein grosses Ansehen auch in Kreisen, die fern von seinem Fach standen. Eben darum wählten ihn seine Mitbürger im J. 1868 zum Par­lamentsabgeordneten des II. Ofener Stadtbezirks.

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