Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 45. (Budapest, 1968)

KISEBB KÖZLEMÉNYEK — ELŐADÁSOK - Blazej K. Rippa: Plenck J. J., a nagyszombati orvosi kar tanára szemészeti művének japán kiadása (Német nyelvű közl.)

Es ist ein Verdienst dieser holländischen Übersetzung, dass das Werk bis nach Japan drang, wo es, schon nach Plencks Tode, im Jahre 1815, in Kyoto herausgegeben wurde. Um den unerwünschten Einfluss der westlichen, kolonisie­renden Mächte zu verhindern, blieb Japan in dieser Zeit für die übrige Welt ver­schlossen und die Japaner halten die Verbindung durch die holländische Handels­kolonie auf der Insel Desima, gegenüber Nagasaki, aufrecht. Diese Holländer liefern den Japanern — für Gegenwert — Informationen über den technischen, ärztlichen und wissenschaftlichen Fortschritt in Europa und die Japaner besitzen ein wahres Netz von Übersetzungsdienst. Dass es sich um die niederländische Ausgabe von Plencks Werk handelt, das dem japanischen Übersetzer als Vor­lage diente, erfahren wir aus dem Vorwort der japanischen Ausgabe von Plencks Werk über die Heilkunde des Auges. Die Übertragung ins Tsche­chische verfasste mir der Mitarbeiter der CSAV (Tschechoslowakische Aka­demie der Wissenschaften, Prag) Jozef Fass und L. Slupski, in Zusammen­arbeit mit dem chinesischen Lektor des genannten Instituts Wang-Schou­min. Ich bringe es in deutschen Wortlaut (aus der tschechischen Über­setzung) : „Das Werk meines Vaters fortsetzend befasse ich mich mit dem Fach (d. h. Augenheilkunde). Ich verschaffe mir dabei alle holländische Bücher, die sich auf die Augenheilkunde beziehen. Mit meinem Bruder und mit meinen Mit­schülern habe ich in meiner freien Zeit schon einige übersetzt. Aber mein man­gelhaftes Talent und die Tatsache, dass ich oft krank bin, hindern mich daran, diese Bücher gründlich zu bearbeiten. Deshalb stütze ich mich oft auf die For­schungsergebnisse meiner Kollegen. Mein Vater pflegt oft seufzend zu sagen „Wenn man blind ist, ist das das grösste Unglück. 4 ' Wie wäre dann die nach Möglichkeit vollkommene Technik der Augenheilkunde nicht so sehr nötig. Wenn der Arzt sein Studium mit grösster Gründlichkeit betreibt, muss er in seinem Fach eine hohe Stufe erreichen. Wenn mir zufällig ausländische For­schungserfolge zu Hand kommen, und wenn ich sie übersetze, da fühle ich dass ich meine Sendung erfüllt habe. Eines Tages besuchte ich Osuki Bansuie und sah bei ein medizinisches Buch. Es war dieses Buch, und da habe ich es mir ausgeliehen um es meinem Vater zu bringen. Als es der Vater erblickte, hatte er grosse Freude und ging schnell zu diesem Menschen, um das Buch für seine Bibliothek zu kaufen. Kou Schinsai wollte es übersetzen, da er aber mit anderen Angelegenheiten sehr beschäftigt war, konnte er sein Vorhaben nicht schnell verwirklichen. Er bat daher meinen Bruder diese Arbeit fortsetzen. Es vergingen Jahre und mein Bruder war auch nicht imstande die Übersetzung zu beenden. Es war wahrscheinlich deshalb, dass die Erklärungen im Buch nicht gut angeordnet waren. Unlängst kam aus Kijó in unsere Hauptstadt Makimi Kokuri, der ist Beamter, der sich mit Übersetzungen der medizinischen Literatur befasst. Ich weilte oft in seiner Gesellschaft und durch mich gewann auch mein Bruder die Möglichkeit eines Verkehrs mit ihm. Darauf übersetzte er das Buch nochmals und ordnete es verständlicher. Nach einer zuständlichen Revision wurde das Buch gedruckt und herausgegeben. Dadurch erfüllte sich der Wunsch meines Vaters, der jetzt über siebzig Jahre alt ist. Die Bemerkung

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