Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 42. (Budapest, 1967)

Hints Elek: A Bolyaiak exhumált földi maradványai

sind in ziemlich guten Zustand geblieben, demzufolge, weil die Grabstätte in trockenem Grund liegt. Der Schädel wurde an senior Dr. Alexius v. Hints, dem Familienmitglied der Bolyai's übergeben, um wissenschaftliche Untersuchungen zu verrichten. Die anderen körperlichen Überreste wurden in einem Erzsarg gelegt und zuletzt mit dem Sarg von Johann Bolyai in ein gemeinsames Grab gelegt. — So haben sich die zwei Bolyai : Vater und Sohn, die oft mit einander kämpften, endlich in ewiger Ruhe und Friede vereinigt. Die Untersuchung des Schädels von Wolfgang Bolyai gat das forgende Resultat: Die craniologische Messungen waren nur teilweise ausführbar, wegen dem Verwesen der Gesichtsknochen. Der Schädelraum mass 1386 cm 3 . Also das Gehirngewicht von Wolfgang Bolyai konnte ungefähr 1344 gr. wiegen. Im vergleich zu den Gehirnmass anderer Gelehrten finden wir folgenden Daten: Das Gehirn von Gauss ........... wog 1492 gr Das Gehirn von Helmholtz ....... wog 1440 gr Das Gehirn von Liebig wog 1351 gr Das Gehirn von Bolyai W. ....... wog 1344 gr Das Gehirn von Gambetta ....... wog 1241 gr Das Gehirn von Molière .......... wog 1230 gr circa. Also das Gehirngewicht von Bolyai und von Liebig war fast das­selbe. Viel wichtiger als die Quantität ist die Qualität der Gehirn­Zellen, was die grösste Rolle spielt bei der Gehirntätigkeit, insbe­sondere bei drei Genie. Die einzelne Gehirnzelle haben die Fähig­keit die Eindrücke, und die Gedächtnisbilder anhäufen. Die merk­würdige Tätigkeit der Gehirnzellen löst die Gedanken aus und bear­beitet die Erinnerungsbilder zu Ideen. Diese Gehirntätigkeit hat natürlich keine Spur an den Schädelknochen. Im Röntgenbild sehen wir keine Unregel mässigkeiten, nur die Gehirnadern sind weiter als gewöhnlich. Das zeigt, das die Blut­besorgung des Gehirnes gut war. Dieser Umstand erklärt den fri­schen Scharfsinn.

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