Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 38-39. (Budapest, 1966)

Bakardjiew, Wassil N.: A Popov-féle sejtstimulációs tan

Wir sehen auch wie in der wissenschaflichen Literatur nach 1931 immer wieder die Bestätigung der Zellstimulation nicht nur auf dem Gebiete der Balneotherapie und Physiotherapie, sondern auch auf allen Gebieten der Therapie, zu finden ist. In der „Concours Médicale" 1933, Heft 23, S. 1243, betrachtet Mouguet „Die Wirkung der Mineralwasser auf die Störungen des Metabolismus" als stimulierend. 10 Otto Gerke bestätigt die Zellenstimulationswirkungen der radio­aktiven Mineralquellen auf Pflanzen 11 in „Physiologie der Ra­diumquellen." Auch andere französische Autoren wie Pro/. P. Dodel und G. Dastuqué bestätigen wieder die Zellstimulationslehre 12 Man kann noch viele Arbeiten zitieren. Alle Autoren stimmen im allgemeinen der Zellstimulationslehre zu. Die Begriffe „Zellstimulation", „Stimulation", „Stimulierende Wirkung", „Biogene Stimulanten", „Biontisation" u. a. aus der Biologie und Medizin in der Zeitspanne um 1914 und insbesondere nach und ab 1931 sind mit der Popoff'sehen Zellstimulationslehre verbunden. Wie gesagt, dies ist besonders spürbar in der biologischen Medizin, in der Balneound Physiotherapie, bzw. Moortherapie, wo die Zell­stimulationserscheinungen, verbunden mit der richtigen, optimalen Dosierung, auffallend sind. Auf dem ersten Internationalen Kongreß für Kurzwellen in Physik, Biologie und Medizin in Wien, im Jahre 1937, hat Prof. Dr. Erwin Schliephake in seinem Vortrag „Wirkungsweise und Indi­kationen der Kurzwellen" folgendes gesagt: „Voraussetzung für den richtigen Erfolg ist die richtige Dosie­rung. Für diese sind leider noch keine exakten Meßinstrumente vorhanden, sodaß das ärztliche Gefühl, die entsprechende Ausbil­dung und Erfahrung noch allein maßgebend sind. Bei Überdosie­rung wird nichts erreicht. Überdosierung kann unter Umständen die Erkrankung verschlimmern und große Schäden stiften. Die Toleranz für die Kurzwellenenergie scheint im Laufe der Behand­lung zuzunehmen, sodaß man bei ausgedehnteren Prozessen die Dosis allmählich steigern kann. Im allgemeinen gilt: „Je akuter

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