Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 38-39. (Budapest, 1966)
Bakardjiew, Wassil N.: A Popov-féle sejtstimulációs tan
und ausländische Schüler und Nachfolger tätig: T. Todoroff, G. Kamenow, A, Danoff, W, Bakardjiew, Oldh. Grünner u. a. Jedes Heilmittel (Arznei-Pharmakon) hat einen gewissen chemischen Inhalt bzw. Zusammensetzung. Im Heilmittel verschiedenen Ursprungs sind biologisch, biochemisch betrachtet, viele Elementen vorhanden. Jedes Heilmittel ist eine feste Mischung bzw. eine natürliche oder künstliche, chemische, synthetische Kombination fast von allen chemischen Verbindungen. Eine große Rolle spielen auch die s. g. Spurenelemente der deutschen Autoren, oder Mikroelememé der sowjetischen Autoren. Diese sind organischen und unorgarischen Ursprungs. Die therapeutische Wirkung ist eine biologisch-medizinische bzw. eine biochemische hormonale Wirkung des Heilstoffes. Der Wirkungsmechanismus ist mit der Stimulationslehre richtig zu erklären. Wir möchten eine kurze Darstellung über die Zellstimulationslehre nach der Schulle Popoff's geben. 3 „Den Lebenspozessen liegt der Metabolismus zugrunde. Die Intensität dieser Prozesse verläuft je nach den Umweltbedingungen, wenn auch manchmal schwankend, gewöhnlich auf einem gewissen mittleren Niveau, Die Stimulationswirkung hat zum Ziel, die Intensität der Lebensprozesse über diesen mittleren Wert Zu steigern. In diesem Sinne ist die Stimulationssteigerung der Lebensporozesse eine physiologische Erscheinung, weil sie sich im Rahmen einer (für einen gegebenen pflanzlichen oder tierischen Organismus) möglichen Intensität des Metabolismus abspielt. Zum Grunde der Stimulationssteigerung der Lebensprozesse Hegt die wichtige Änderung im kolloidalen Zustand des Zellenprotoplasmas: die optimale Stimulationswirkung verursacht eine feinere Zerkleinerung der Dyspersionsphasis der Protoplasmakolloiden. Das steigert die Menge des angenommenen Wassers und führt zur Aktivierung des gesamten chemischen Metabolismus, die sich in der Vergrößerung der Oxydations- und Fermentationsprozesse äußert. Die obenerwähnten Grundlagen wurden ausführlich und genau ausgearbeitet, und als Resultat davon wurde bewiesen, daß die sich unter Stimulationswirkungen befindenen Gelatine-Kolloidallösungen eine Steigerung des Quellungskoeffizienten zeigen; die optimal stimulierenden Samen zeigen eine Steigerung des Oxydations-