Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 3. (Budapest, 1956)

Prof. FRANZ KISS: Stephan von Apáthy als Neurolog

seite fand er aber auch solche, die „mit dem Begriff der morphologischer Einheit des Neurons nicht im Einklänge stehen". Er hat nähmlich typische Anastomosen zwischen den Nervenzellen gefunden. Er schliesst mit den fol­genden Worten: „Auf Grund des dargelegten erscheint es mir zweck­mässiger den Ausdruck —• Neuronentheorie -— überhaupt fallen zu las­sen und an seiner Stelle die Bezeichnung — Fib­rillentheorie —• einzu­führen; und zwar hätten, wir es dann mit einer Theorie kontinuierlicher Fibrillen bei niederen Tieren und diskontinuier­licher Fibrillen bei den höheren Tieren zu tun." London beschäftigt sich in einer zweiten Mitteilung (mit Pesker, 1906), mit der Entwick­Abb. 26. Drei Nervenzellen (weisse lun § des Peripheren Ner­Maus, Medulla obi.) im Zusammen- vensystems bei Säugetie­hang. Nach E. J. London, 1905. rem Am Ende seiner Schlussbemerkungen schreibt er: „Diese Tatsache stellt ein neues Argument der Neuronenlehre entgegen und senkt somit die Wagschale noch tiefer nach der Seite der Fibrillentheorie. 1 1 Apáthy stand ausser den Erwähnten mit sehr vielen von den zeitgenossischen Gelehrten der ganzen Welt in Briefwechsel. Die Bearbeitung seiner Korrespondenz ist im Gange.

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