Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 3. (Budapest, 1956)

Prof. FRANZ KISS: Stephan von Apáthy als Neurolog

lieh (Szegvári, Ettisch, Zocher) und Heringa an Wahrschein­lichkeit sehr gewonnen. Die Behauptung, dass in fibrillen­bildenden Geweben, wie das Bindegewebe (Ettisch und Szeg­vári, Heringa), im Muskelgewebe (Ettisch), und was uns hier am meisten interessiert: im Nervengewebe stäbchenförmige Ultrateilchen an der Erzeugung fädchenförmiger kolloidaler Strukturen beteiligt sind, dass diese Gewebe also mit gutem Recht als Stäbchensole angesprochen werden können, kann als gesichert gelten" (S. 160). Dass die Verfasser im Dunkeln herumtappen, geht auch aus dem Gebrauch der verschiedenen Nomenklatur hervor (Stäbchensole, Fädchensole usw.), doch die von uns beschriebene Rolle der Leukozyten bringt Licht in das Problem. Die obenangeführten literarischen Angaben, sowie die Rolle der Granula haben die erwähnte Auffassung Apáthys bezüglich der Entwicklung der Neurofibrillen in weitgehend bestätigt (s. unter 4. Abschnitt). Die dargelegte geradezu pro­phetische Auffassung Apáthys über die Neurofibrillen, als elementare Organe des ganzen Individuums, wurde ebenfalls bestätigt worden. Apáthy wurde gerade in diesem Punkt am stärksten angegriffen, und doch bedeutet gerade dies eines der grössten Verdienste des fortschrittlich gesinnten Ge­lehrten. 7. Auffassung von Cajal und Harrison bezüglich der Nervenent wickln ng Im Interesse der Neuronenlehre haben sich Cajal und seine Anhänger — verständlicherweise — scharf gegen den Begriff den Neurosynzytium gewandt und suchten die ,,Auswachsung" der Fibrillen zu beweisen. M. v. Lenhossék wollte die Aus.­wachsungstheorie auch dadurch unterstützen, dass er den Neurofibrillen bei ihrem Eindringen in die Gewebe die Rolle eines mechanischen Gerüstes zuschrieb. Der erwiegendste Einwand schien eine Abbildung von R. G. Harrison (1907) von einem Explantat zu sein (Abb. 24) Die ersten Gelehrten, die sich mit Gewebezüchtung befassten

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